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MIT-Chef Rode: Bessere Chancen für Handwerksmeister

MIT-Chef Rode: Bessere Chancen für Handwerksmeister

Zur Verbesserung der beruflichen Weiterbildung von Handwerksmeistern fordert der MIT-Kreisvorsitzende Volker Rode die Chance, in ausgewählten Berufsbildern den Meisterbrief als Basis für ein Masterstudium anzuerkennen.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat er als stellvertretender Landesvorsitzender der hessischen Mittelstandsvereinigung (MIT) dazu einen entsprechenden Antrag vorgelegt. Ziel dieses Vorstoßes ist eine Initiative auf Bundesebene, um in allen Bundesländern diese Möglichkeit der beruflichen Weiterbildung zu ermöglichen. Insbesondere im Staatsdienst - aber auch in der privaten Wirtschaft - werde heute der erfolgreiche Abschluss eines Masterstudiums für die Einstufung in den "Höheren Dienst" gefordert, erklärte Rode, der auch dem Bundesvorstand der Mittelstandsvereinigung angehört. Bereits 2003 habe die Kultusministerkonferenz (KMK) den Weg frei gemacht für ein Master-Studium ohne Erststudium (Bachelor). Die Basis für diesen Beschluss sei die Vereinheitlichung der europäischen Hochschulbildung.

Rode verweist darauf, das unter anderem in Rheinland-Pfalz und Hamburg bereits eine Regelung für diese Form der Weiterbildung bestehe. Bewerber für die Zulassung zum Master-Studium an einer Hochschule müssen dafür eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5, wenigstens fünf Jahre Berufserfahrung - bei Meistern, Fachkaufleuten oder Fachwirten nur drei Jahre nachweisen. Ferner wird vor Beginn des Studiums an der Hochschule das Bestehen einer Eignungsprüfung gefordert.

Nach Einschätzung von Rode bieten sich eine ganze Reihe von Studiengängen an, um einen "gestandenen Meister" noch besser zu qualifizieren. Gesundheits- und Sozialwirtschaft, aber auch technische Berufe, wie zum Beispiel Bauwesen, Elektrotechnik und Maschinenbau haben einen stetig steigenden Bedarf an Fachkräften, wobei die Kombination von beruflicher Erfahrung und einer Hochschulausbildung besonders gefragt sei.

Nach Angaben von Rode habe die Hochschule Koblenz bereits positive Erfahrungen mit der Öffnung für "Quereinsteiger" gemacht. Masterstudenten mit Berufshintergrund seien hoch motiviert, leistungsbereit und erzielten bei den Tests sehr gute Ergebnisse, zitiert er aus einer Veröffentlichung der rheinland-pfälzischen Hochschule.

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