TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

Mitgliedschaft im Tourismusverband Spessart-Mainland fortführen

Mitgliedschaft im Tourismusverband Spessart-Mainland fortführen

Die genauen Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche des Tourismusverbandes Spessart-Mainland waren Gegenstand eines Arbeitstreffens der CDU-Kreistagsfraktion.

Die Christdemokraten empfingen hierzu den Geschäftsführer des Tourismusverbandes Spessart-Mainland, Michael Seiterle, der über die Maßnahmen und Erfolge im Bereich der touristischen Vermarktung des Spessarts berichtete. Anlass für die Einladung der CDU war der angestrebte Austritt des Main-Kinzig-Kreises aus dem Verband und die öffentlich geäußerte Kritik von Landrat Pipa, der dem Verband mangelnde Transparenz unterstellte.

„Der Verband ist im Auftrag seiner 69 Mitgliedskommunen mit der Vermarktung des Spessarts beschäftigt. Er bewirbt in Broschüren, im Internet und auf Messen den Spessart als Tourismusstandort und betreibt in den Themenbereichen Wandern, Radeln, Wellness, Kulinarik und Kultur ein intensives Themenmarketing“, erläutert der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Michael Reul. Aus Hessen gehören neben dem Main-Kinzig-Kreis auch die Kommunen Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Flörsbachtal, Jossgrund, Schlüchtern, Sinntal und Steinau dem Verband an.

Die Mitgliedschaft genau dieser Kommunen gerät in ernsthafte Gefahr, sollte der Main-Kinzig-Kreis auf seine ausgesprochene Kündigung bestehen. „Wie wir erst nach der letzten Kreistagssitzung erfahren haben, ist die Mitgliedschaft der einzelnen Kommunen an die Mitgliedschaft des Kreises gekoppelt. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wenn der Main-Kinzig-Kreis seine Mitgliedschaft in dem Verband kündigt, endet automatisch auch das Engagement der einzelnen Städte und Gemeinden“, stellt Michael Reul fest. Entgegen des Kreistagsbeschlusses vom 21. Dezember 2012 rege die CDU daher an, den Austritt des Main-Kinzig-Kreises aus dem Tourismusverband noch einmal zu überdenken und mit den Kommunen in den dringend notwendigen Dialog einzusteigen.

„Der Main-Kinzig-Kreis sollte durch sein Verhalten nicht das Schicksal der Kommunen besiegeln. Sowohl für die Städte und Gemeinden als auch für den Kreis selbst hat eine Mitgliedschaft viele positive Effekte im touristischen Bereich“, meint Michael Reul weiter, der seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, dass sich neben der CDU auch die anderen Fraktionen und die hauptamtliche Kreisspitze mit dem Verband Spessart-Mainland auseinandersetzen. „Ein Beschluss im Kreistag ist nicht in Stein gemeißelt. Eine ausgesprochene Kündigung kann jederzeit zurückgenommen werden. Von dieser Möglichkeit sollten wir Gebrauch machen“, so Michael Reul abschließend.

Foto: Die Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion um den Fraktionsvorsitzenden Michael Reul (4.v.l.) und den Geschäftsführer des Verbandes Spessart-Mainland Michael Seiterle (3.v.l.).

Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis