Er gehört somit dem höchsten Gremium des mit rund 25.000 Mitgliedern größten parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft nach dem Vorbild Ludwig Erhards und für mehr wirtschaftliche Vernunft in der Politik ein. In seiner Bewerbungsrede wies Volker Rode auf den großen Fachkräftemangel hin, der nicht nur für die Wirtschaft eine sehr große Herausforderung ist, sondern auch in der Regierung immer deutlicher wird. Fehlentscheidung wie sie durch die momentane Regierung in Berlin fern jeglicher Fachkenntnis gefällt werden, sind auch absolut gefährlich, für das Wohl eines Landes.
Auch die immer mehr ausufernde Bürokratie blockiert dieses Land. Als einfaches Beispiel nannte er die zehn Gebote, sie haben 279 Worte, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Worte und die Verordnung zum Import von Karamellbonbons exakt 25.911 Worte. Wer sich weiterhin einer Entbürokratisierung verschließt, hat die Zeichen der Zeit noch nicht verstanden, so der Stellvertretende Bundesvorsitzende Volker Rode.
Auch nannte er das Bürgergeld, als einen Anreiz in die falsche Richtung. Es gibt bereits jetzt Menschen in den unteren Lohngruppen darüber nachdenken ihren Arbeitsplatz aufzugeben, da sie sich finanziell mit Bürgergeld deutlich besserstellen. Das Ergebnis einer solchen Politik ist eine wirtschaftliche Destabilisierung des Landes und wenn am Ende des Tages immer weniger Menschen für immer mehr Menschen arbeiten müssen, stellt sich die Frage, ob den handelten Politikern in Berlin bewusst ist, dass der Wohlstand in Deutschland nicht durch linksliberale Planwirtschaft, sondern durch die soziale Marktwirtschaft entstanden ist.
Abschließend bleibt festzustellen, dass große Herausforderungen vor uns liegen und Anbetracht der Tatsache, dass Deutschland mittlerweile das Schlusslicht in Europa ist, absoluter und schneller Handlungsbedarf besteht um noch größeren Schaden abzuwenden, so der neu gewählte Stellvertretende Bundesvorsitzende Volker Rode.




Kommentare
schön, dass du zum Stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Deutschlands gewählt wurdest. Hierfür meine Anerkennung. Was du allerdings zum Thema Bürgergeld, soziale Marktwirtschaft und inksliberale Marktwirtschaft der aktuellen Bundesregierung geäußert hast, kann ich so leider nicht verstehen. Lieber Volker, ich habe in den 70er Jahren im Betrieb deines Vaters gearbeitet, da warst du allerdings noch Schuljunge. Wenn mich nicht alles teuscht war dein Vater Willi anfangs liberal eingestellt als wie du dich zum Bürgergeld äußerst. Wir 3 Arbeiter hatten anfangs im Akkord gutes Geld verdient. Doch dann wurde dein Vater auf einmal nicht mehr so liberal. Nach 7 Jahren Tätigkeit im Akkordlohn hatte er den Akkordlohn abgeschafft und einen im Vergleich zum Akkord wesentlich niedrigeren Stundenlohn eingeführt. Das hat dazu geführt, dass ich eine andere Beschäftigung in einem Großunternehmen angenommen habe, für das ich dann 21 Jahre lang tätig war. Warum schreibe ich dir das ? Weil du behauptest, dass das Bürgergeld in Höhe von z.Z. 502,- € kein Anreiz mehr zum Arbeiten wäre. Hat nicht gerade deine Partei, die CDU gegen die Erhöhung des Mindestlohns von 12,- € auf 12,41 € gestimmt ? Und genau das ist doch der Haken. Gerade ihr vom MIT solltet in den Mittestands-betrieben dafür Sorge tragen, dass die Löhne zu mindest an die aktuellen Lebenshaltungskosten angepasst werden. Das wäre Soziale Marktwirtschaft ! Dann ist auch wieder Anreiz zum Arbeiten da. Zu deinen Worten zur Entbürokratisierung kann ich dir nur empfehlen, mal darüber nachzudenken, wer unter 16 Jahren der Merkel-Regierung die Bürokratisierung erst aufgebaut hat. Nur über die derzeitige Regierung, die es nach Corona und Putins Krieg gegen die Ukraine und uns wirklich nicht leicht hat zu regieren, nur zu meckern und zu maulen, wie es euer Friedrich Merz tut, hilft doch nur der AfD.
Sorry lieber Volker, aber wenn dir nichts besseres einfällt ?