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MKK-Bauern bei Großdemo in Berlin dabei

MKK-Bauern bei Großdemo in Berlin dabei
Fotos: Kreisbauernverband Main-Kinzig

Mit dem Bus anstatt mit Traktoren fuhren Landwirte aus dem Main-Kinzig-Kreis am Montag zur großen Bauern-Demonstration gegen die geplanten Kürzungen der Agrarförderungen in Berlin. Los ging es bereits um 3 Uhr, damit alle pünktlich in der Hauptstadt ankamen. Auf der Demonstration lauschten die heimischen Teilnehmern neben mehreren Verbandsvertretern auch den Worten von Finanzminister Christian Lindner (FDP).

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"Die Menschenmassen und Schlepper vor dem Brandenburger Tor waren beeindruckend", heißt es auf der Facebook-Seite des Kreisbauernverbandes Main-Kinzig von den Teilnehmern. Auch für die heimischen Landwirte ging somit eine Woche mit zahlreichen Protestaktionen zu Ende - vorerst: "Wir warten nun die ganzen Gespräche zwischen dem Bauernverband und den Parteien ab. Vielen Dank an alle, die dabei waren und ihre Solidarität gezeigt haben."

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Fotos: Kreisbauernverband Main-Kinzig

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Kommentare

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verbraucher
2 jahre vor
Eine sehr guter Beitrag von Rentner 78, dem ich weitgehend zustimmen kann. Man kann eben entweder von den Älteren lernen oder Fehler halt noch mal selber machen.
Näheres zu den Subventionen im Einzelnen findet sich auf

www.agrar-fischerei-zahlungen.de

Eine Seite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, mit dem Ziel der Transparenz. Gabs schon bei Merkel und Klöckner
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Rentner 78
2 jahre vor
Die Landwirtschaft steckt nicht erst seit dem Antritt der Ampel, sondern seit Jahrzehnten in der Krise. Viele Höfe sind nur mit staatlichen Subventionen überlebensfähig. Andere geben auf, weil sie von ihrer Arbeit nicht mehr leben können. Die landwirtschaftlichen Betriebe sind weitgehend wehrlos gegen die Marktmacht der großen Handelskonzerne. Die zig Milliarden an Steuergeldern, die Deutschland und die EU für Agrarsubventionen ausgeben, begünstigen vor allem Großbetriebe. Das Geld wird nämlich zu großen Teilen einfach nach Flächengröße verteilt. Wer viel Land besitzt, bekommt viel Steuergeld. Umweltaspekte spielen hingegen kaum eine Rolle. Das führt dazu, dass die oberen 10 Prozent der Subventionsempfänger 50 Prozent der Subventionen abgreifen – die unteren 50 Prozent teilen sich gerade mal 7 Prozent der ausgeschütteten Summe. Unter den großen Subventionsempfängern sind Agrarholdings, die Finanzinvestoren gehören oder an denen Supermärkte wie Aldi Anteile halten. Selbst der millionenschwere Brillenunternehmer Fielmann erhielt für seine Hobby-Höfe Geld. Niemand schaut, ob ein Betrieb die Zuwendungen wirklich braucht. Während Bürgergeld-Empfänger:innen oft um jeden Euro betteln müssen, verschenken wir mit vollen Händen Steuergeld an Großbetriebe. Und so profitieren eben genau nicht die kleinen, hart arbeitenden Familienbetriebe, die sich jetzt bedroht fühlen. Darüber möchte der Bauernverband nicht so gern sprechen und schürt stattdessen lieber die Wut über den Agrardiesel. Denn er vertritt vor allem die Interessen der Großen. Selbst Joachim Rukwied, der Präsident des Bauernverbandes, der sich als Kämpfer für die Kleinbauern inszeniert, erhielt in 2022 allein mehr als 100.000 Euro an Subventionen. Nötig wäre vielmehr: Ein Ende der pauschalen Direktzahlungen, die vor allem die Großbetriebe begünstigen.
Dafür sollten die Bäuerinnen und Bauern auf ihren Trekkern protestieren.
Die Verbraucherinnen und Verbraucher würden ihren Protest unterstützen.
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Ralf
2 jahre vor
Blockiert die Autobahn der Klimakleber, tobt der deutsche wie ein Eber.
Macht der Bauer diesen Stau, interessiert es keine Sau.
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klieskopp
2 jahre vor
zitiere Ralf:
Blockiert die Autobahn der Klimakleber, tobt der deutsche wie ein Eber.
Macht der Bauer diesen Stau, interessiert es keine Sau.

Mit Ihrem Kompass scheint etwas nicht in Ordnung zu sein!
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