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Nachtflugverbot: LINKE fordert Al-Wazir zum Handeln auf

Nachtflugverbot: LINKE fordert Al-Wazir zum Handeln auf

Unterstützung erhält der erste Vorsitzende der Interessengemeinschaft gegen Fluglärm Hanau Main-Kinzig (IGF), Eric Ludwig, von der Landtagsabgeordneten der LINKEN, Gabi Faulhaber.

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Ludwig und die IGF hatten den hessischen Verkehrsminister, Tarek Al-Wazir (Grüne) aufgefordert, endlich gegen die Landungen nach 23 Uhr auf dem Frankfurter Flughafen vorzugehen.

Faulhaber sieht nicht nur Al-Wazir in der Pflicht endlich zu handeln, sondern auch den Flughafenbetreiber Fraport: „Neben dem Verkehrsminister schaut auch Fraport tatenlos zu, wie Billigfluggesellschaften Gesetze und Regelungen zum Schutz von Menschen und Natur übertreten. Jeder kann sehen und hören, dass das Nachtflugverbot ausgehebelt wird und dies zum Geschäftsmodell der Billigfluggesellschaften gehört“.

Da Fraport nicht gewillt sei, das Nachtflugverbot durchzusetzen, müsse die Politik endlich handeln. Als Lösung schlägt die Landtagsabgeordnete deshalb vor, dass das Verkehrsministerium unverzüglich prüfe, inwieweit Fluggesellschaften, die ständig nach 23 Uhr landen, die Landeerlaubnis entzogen werden kann.

DIE LINKE fordere seit jeher eine Deckelung der Flugbewegungen auf 380.000 pro Jahr und ein echtes, achtstündiges Nachtflugverbot statt Wachstum um jeden Preis. So habe der Ausbau des Frankfurter Flughafens letztendlich nur zu Überkapazitäten geführt, die nun durch den Unterbietungswettbewerb der Billigflieger ausgenutzt würden.

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