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Neue Gesetze stärken Landwirtschaft und Jagd in Hessen

Neue Gesetze stärken Landwirtschaft und Jagd in Hessen

Der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Reul begrüßt die Novellen des Hessischen Waldgesetzes und des Hessischen Jagdgesetzes als wichtige Modernisierungsschritte für den ländlichen Raum.

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Die Änderungen schaffen aus seiner Sicht mehr Praxisnähe, stärken die Eigenverantwortung vor Ort und verbessern die Rahmenbedingungen für Landwirtschaft, Jagd und Waldumbau. „Die neuen Regelungen setzen auf Vertrauen statt auf zusätzliche Bürokratie. Sie geben den Verantwortlichen vor Ort mehr Handlungsmöglichkeiten und tragen dazu bei, Nutzung, Naturschutz und Eigentumsrechte besser in Einklang zu bringen“, erklärt Reul.

Von den Änderungen profitieren insbesondere die hessischen Landwirtinnen und Landwirte. Eine effektive Regulierung von Wildbeständen kann dazu beitragen, Schäden auf Feldern und Grünland zu begrenzen. Gleichzeitig unterstützt die engere Verzahnung von Jagd und Waldentwicklung den Aufbau klimastabiler Mischwälder. Dies ist von großer Bedeutung, da Hessen mit rund 898.000 Hektar Wald und einem Waldanteil von etwa 43 Prozent zu den waldreichsten Bundesländern Deutschlands gehört. Die Folgen von Trockenheit, Hitze und Schädlingsbefall machen den Waldumbau weiterhin zu einer zentralen Zukunftsaufgabe.

Auch für die Jägerschaft bringen die Novellen wichtige Verbesserungen. Jagdliche Entscheidungen werden stärker an den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort ausgerichtet. Gleichzeitig werden Verfahren vereinfacht und rechtliche Rahmenbedingungen klarer gefasst. Dadurch kann die Jagd ihre wichtige Funktion beim Wildtiermanagement sowie beim Schutz von Wald und Feld künftig noch wirksamer erfüllen.

Reul begrüßt zudem, dass die Hessische Landesregierung beim Umgang mit dem Wolf auf einen pragmatischen Kurs setzt. Der Schutz von Weidetieren und Nutztierhaltern müsse ebenso berücksichtigt werden wie die Belange des Artenschutzes. „Wo Wölfe wiederholt erhebliche Schäden verursachen oder ein problematisches Verhalten zeigen, müssen die rechtlichen Möglichkeiten zur Entnahme konsequent genutzt werden können. Die Interessen der Weidetierhalter dürfen nicht hinter ideologischen Debatten zurückstehen“, so Reul.

Für Michael Reul bleibt die Landwirtschafts- und Jagdpolitik eines seiner zentralen politischen Arbeitsfelder. „Jagd, Hege und Landwirtschaft prägen unsere hessische Kulturlandschaft seit Generationen. Deshalb werde ich den engen Austausch mit den Jägerinnen und Jägern sowie den Landwirtinnen und Landwirten fortsetzen und mich weiterhin für praxisgerechte Lösungen einsetzen.“

„Die Novellen sind ein wichtiger Schritt für starke ländliche Räume, den Schutz unserer Kulturlandschaft und eine Politik, die sich an den tatsächlichen Herausforderungen vor Ort orientiert“, so Reul abschließend.

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