Das Bundesverkehrsministerium hat für diese ersten Schritte des Aus- und Neubaus der Strecke bereits eine Vereinbarung mit der DB AG getroffen. Damit zeige sich, dass die Aufnahme der Strecke in die Kategorie D des Bundesverkehrswegeplans entgegen den Aussagen von Kreisverkehrsdezernent André Kavai und dem Bundestagsabgeordneten Sascha Raabe (beide SPD) doch Bewegung in das Projekt gebracht habe.
In einer Pressekonferenz wird der Hessiche Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) am 30. Januar gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB Netz AG, Oliver Kraft, über die Einzelheiten des Großprojektes "ABS/NBS Hanau-Würzburg/Fulda" informieren. „Der Ausbau ist sowohl für die Region als auch für den Fern- und Güterverkehr wichtig, weil die Kinzigtalbahn bislang ein Engpass bei den Bahnnetzen ist“, begründet Noll die Bedeutung des Projektes. Bereits heute fahren etwa 150 Züge täglich auf der Strecke und der Bundesverkehrswegeplan geht von einem deutlichen Anstieg von bis zu 90 Zügen in den kommenden Jahren aus.
Noll erinnert auch an das Versprechen des ehemaligen Verkehrsministers Dieter Posch (FDP), der eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung bereits im Vorverfahren zugesagt hatte. „Mit einer frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung wollen wir die möglicherweise betroffenen Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und sie nicht vor vollendete Tatsachen stellen“, erklärt Noll. Der Landtagsabgeordnete geht davon aus, dass dieses Vorverfahren bundesweit Maßstäbe für Großprojekte des Bundesverkehrswegeplans setzen könnte.



