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Noll: Günstige Wohnungen für Geringverdiener

Noll: Günstige Wohnungen für Geringverdiener

Das Land Hessen finanziert kurzfristig günstige Wohnungen für Geringverdiener in 13 Kommunen im Westen des Main-Kinzig-Kreises.

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Das teilt der FDP-Landtagsabgeordnete Alexander Noll aus Wiesbaden mit. „Wir haben ein Sonderprogramm in Höhe von 10 Millionen Euro aufgelegt, damit wir Haushalten mit geringem Einkommen, die ein Problem bei der Wohnungssuche haben, schnell und effektiv helfen können“, erklärt der Abgeordnete. Damit die Wohnungen schnell zur Verfügung stehen, können sich Eigentümer von freien Wohnungen, die eine angemessene Ausstattung haben, direkt bei Ihren Kommunen melden.

Insgesamt stellt das Land Hessen in diesem und im nächsten Jahr 10 Millionen Euro für das Pilotprojekt zur Verfügung. Mit dem Geld kauft das Land Belegungsrechte für die jeweiligen Städte und Gemeinden, die dann nach sozialen Kriterien entscheiden können, wer in die entsprechenden Wohnungen einziehen kann. „Die Wohnungen werden für eine Dauer von 10 Jahren mit einer Mietpreisbindung versehen und sind mindestens 10 Prozent günstiger als die Vergleichsmiete in den jeweiligen Orten“, erläutert Noll. Als Gegenleistung erhalten die Eigentümer der Wohnung einen einmaligen Zuschuss, der sich aus der Mietverbilligung im Zeitraum der Mietpreisbindung errechnet.

„Während der Bau zusätzlichen Wohnraums eine gewisse Vorlaufzeit benötigt, kann mit dem Pilotprojekt kurzfristig preiswerter Wohnraum für gering verdienende Haushalte zu bezahlbaren Preisen bereitgestellt werden“, freut sich der Abgeordnete. Gleichzeitig können durch das Programm Sozialwohnungen besser in den Städten und Gemeinden verteilt werden und auch Eigentümer einzelner Wohnungen daran teilnehmen.

Die Hauseigentümer können freien Wohnraum bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde melden. Besteht für den Wohnraum ein dringender Wohnungsbedarf, kann die Kommune bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) den Erwerb des Belegrechts beantragen. Im Main-Kinzig-Kreis können Bruchköbel, Erlensee, Großkrotzenburg, Hammersbach, Hanau, Langenselbold, Maintal, Neuberg, Nidderau, Niederdorfelden, Rodenbach, Ronneburg und Schöneck am Programm teilnehmen. „Anträge können ab sofort über die jeweilige Gemeinde bei der WIBank gestellt werden, also melden Sie sich bei ihrer örtlichen Verwaltung“, ruft Noll Wohnungseigentümer zur Teilnahme auf. Nähere Informationen sind auf der Homepage der WIBank www.wibank.de erhältlich.

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