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Noll wieder Spitzenkandidat der FDP Main-Kinzig

Noll wieder Spitzenkandidat der FDP Main-Kinzig

Der FDP-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Alexander Noll tritt bei der Landtagswahl im kommenden September wieder als Spitzenkandidat für seinen Kreisverband an.

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Das hat die Mitgliederversammlung der Liberalen am vergangenen Freitag in Großkrotzenburg beschlossen. „Wir sind fest entschlossen, die Landtagswahlen zu gewinnen und der steigende Trend bei den Umfragen beweist, dass wir dazu die besten Chancen haben“, motivierte der Großkrotzenburger seine Parteifreunde zum Ende der Versammlung. Im Wahlkreis 41 setzte sich der Hanauer Holger B. Vogt in einer spannenden Kampfabstimmung gegen die Maintaler Stadtverordnete Ulrike Schmidt durch. Im Osten des Main-Kinzig-Kreises tritt Michael Pescheck aus Biebergemünd für die Liberalen im Wahlkreis 42 an.

In seiner Bewerbungsrede verwies Noll (52) auf die Erfolge der Schwarz-Gelben Landesregierung. So hätten die liberalen Kultusministerinnen Dorothea Henzler und Nicola Beer in der Bildungspolitik durch die Einführung der selbstständigen Schule und durch die Erfüllung der 105%igen Lehrerversorgung große Erfolge erzielt. Im Wirtschafts- und Verkehrsbereich sei seine Partei Garant für den Ausbau des Frankfurter Flughafens. So hätte der FDP-Verkehrsminister Dieter Posch einerseits die Wirtschaftskraft der Region gestärkt und zum anderen das Nachtflugverbot höchstrichterlich bestätigen lassen. Sein Nachfolger Florian Rentsch setze diese Linie verlässlich fort. „Im Wahlkampf werden wir auf Gerechtigkeit und nicht auf Gleichmacherei setzen – jeder Mensch verdient die gleichen Chancen“, forderte Noll. Er wurde mit 49 Stimmen bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen zum Kandidaten im Wahlkreis 40 gewählt. Als Ersatzbewerber wählten die Mitglieder Behrad Farhan(45) aus Hasselroth.

Im Wahlkreis 41 hatte der FDP-Ortsverband Hanau seinen stellvertretenden Vorsitzenden und Stadtverordneten Holger B. Vogt (37) zum dritten Mal ins Rennen geschickt. Ulrike Schmidt (28), Stadtverordnete aus Maintal, war von ihrem Ortsverband ebenfalls als Kandidatin nominiert. Vogt betonte, dass der bevorstehende Wahlkampf eine besondere Herausforderung werden würde. Als Diplom-Sozialpädagoge sind Soziales und Bildung auch die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit. Schmidt, die als Rechtsassessorin bei der IHK beschäftigt ist, erklärte keine Quotenfrau sein zu wollen, sondern warf ihre Wirtschaftskompetenz in die Waagschale. In der Abstimmung um die Kandidatur setzte sich Vogt mit 32 zu 18 Stimmen klar gegen Schmidt durch, die anschließend mit 45 Stimmen zur Ersatzbewerberin bestimmt wurde.

Michael Pescheck (45) aus Biebergemünd war einziger Bewerber für den Wahlkreis 42. Er verwies darauf, dass er nach seinem Einstieg als unabhängiger Kandidat bei der Landtagswahl im Jahre 2003 seine politische Heimat in der FDP gefunden habe. Pescheck ist Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Vorderer Spessart und kandidierte für die FDP bereits als Bürgermeisterkandidat in Wächtersbach und Biebergemünd. Seine politischen Schwerpunkte sind Technik, Energie, Forschung und Umweltpolitik. Er wurde von den Mitgliedern mit 46 Stimmen bei 4 Gegenstimmen und einer Enthaltung zum Direktkandidaten gewählt. Zur Ersatzperson wurde mit ebenfalls 46 Stimmen der 28-jährige Kai Uwe Günther aus Birstein gewählt, der Ortsvorsteher in Böß-Gesäß ist.

Insgesamt waren 53 stimmberechtigte Mitglieder zur Versammlung nach Großkrotzenburg gekommen. Thomas Schäfer, Mitglied des Landesvorstandes und Kreisschatzmeister aus Maintal, leitete die Versammlung souverän, so dass alle Wahlen bereits nach etwa zweieinhalb Stunden ordnungsgemäß absolviert waren. In seinem Schlusswort betonte Noll, dass die FDP gestärkt aus den Wahlen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein hervorgehe und mit Rückenwind in den Wahlkampf starte. „Wir müssen auf den Straßen und Plätzen, in Diskussionen mit Freunden und allen, mit denen wir ins Gespräch kommen können, für die FDP und die Liberale Sache eintreten – so können wir unsere Wähler mobilisieren und ein hervorragendes Ergebnis erzielen“, gab Noll seinen Parteifreunden mit auf den Weg.

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