Ramsauer hatte in einem Antwortschreiben an den Main-Kinzig-Kreis formuliert, „der volkswirtschaftliche Nachweis für das Vorhaben (sei) derzeit noch nicht darstellbar“. Eine feste Finanzierungszusage des Bundes sieht Gunkel damit in weite Ferne gerückt, wenn sich die politischen Verhältnisse in Berlin nicht grundlegend ändern.
„Die Region ist nun gefordert, entsprechende Signale nach Berlin zu senden. Wir müssen den Druck auf die schwarz-gelbe Bundesregierung weiter erhöhen, um die Finanzierungslücke für den Bau der Nordmainischen S-Bahn von 60 Millionen zu schließen. Ansonsten droht auch der Vorschlag des Koordinierungsrates „Frankfurt RheinMain plus“ zum Kostensplitting aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und des Bundesverkehrswegeplans zu scheitern.
Wenn ein Verkehrsminister die „gesamtwirtschaftliche Sinnfälligkeit des Vorhabens“ in Zweifel ziehe, gehöre er abgelöst, findet die Grüne. „Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft für die Realisierung der Nordmainischen S-Bahn einsetzen. Minister Ramsauer hat sich bei den Plänen für einen Bau der Nordmainischen S-Bahn bisher nur als Bremsklotz erwiesen. Ohne Verkehrsminister Ramsauer sind die Chancen, dass es doch noch zu einer baldigen Lösung für unsere Region kommt, deutlich größer“, so Gunkel.



