Und weiter: "Daher müssen ihre Möglichkeiten ebenso wie die der Neuen Medien genutzt werden, um Pressefreiheit und einen qualitativen Journalismus zu sichern und weiter zu entwickeln. Die wirtschaftliche Existenz vieler Anbieter von Printmedien und damit auch die Vielfalt und Qualität der Medienlandschaft sind gefährdet. Insbesondere die Digitalisierung stellt die Verlage vor große wirtschaftliche und strukturelle Herausforderungen. Die Zusammenlegung und Schließung von Redaktionen in den letzten Jahren zeigen einen beunruhigenden Trend, der für die demokratische Meinungs- und Willensbildung in Hessen nicht förderlich ist. Ohne freie Medien kann es keine freie, demokratische und lebendige Gesellschaft geben.“
„Gerade in Hessen hat die Zeitungslandschaft eine besondere Bedeutung und Struktur. Im Gegensatz zu anderen Ländern und Regionen ist der hessische Zeitungsmarkt von einer vergleichsweise großen Vielfalt geprägt. Qualitätsjournalismus braucht daher eine Zukunftsperspektive, die auch auf lokaler Ebene gesichert werden muss. Wir begrüßen die Unterstützungsleistungen der Landesregierung für einen starken Medienstandort Hessen mit einer vielfältigen Medienlandschaft, in dem auch Printmedien zukunftsfähig sind. Wir wollen uns gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten sowie den Verlagen für den Erhalt der Angebotsbreite im Bereich der Printmedien einsetzen. Ein vielfältiger Zeitungsmarkt ist für Hessen unverzichtbar", sagte Kasseckert.



