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Schulnoten für Schulgebäude sollen Substanzverfall dauerhaft verhindern

Schulnoten für Schulgebäude sollen Substanzverfall dauerhaft verhindern
Jannik Marquart. Foto: Vanessa Dückhardt

Die CDU Main-Kinzig spricht sich dafür aus, bei weiterer Verantwortung für die Schulen im Kreis Schulnoten für alle Schulgebäude einzuführen. Künftig sollen sämtliche Schulen in regelmäßigen Abständen baulich bewertet werden. Erhält ein Gebäude eine Note schlechter als 3+, sollen automatisch Instandhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen eingeleitet werden.

„Unsere Kinder verbringen einen Großteil ihres Alltags in Schulen, daher müssen diese Gebäude in einem guten Zustand sein. Schulnoten schaffen Transparenz, Verlässlichkeit und klare Verantwortung“, erklärt Jannik Marquart, Spitzenkandidat der CDU Main-Kinzig und als Kreisbeigeordneter des Main-Kinzig-Kreises für die Schulen zuständig. „Wir wollen Probleme nicht erst dann angehen, wenn das Dach undicht ist, sondern frühzeitig handeln.“ In den vergangenen Jahrzehnten ist bei vielen Schulgebäuden im Main-Kinzig-Kreis ein schleichender Substanzverlust entstanden. Notwendige Investitionen wurden häufig aufgeschoben, wodurch sich der Sanierungsbedarf über Jahre hinweg aufgestaut hat und heute besonders hoch ist. Mit der Einführung der Schulnoten will die CDU Main-Kinzig diesen Kreislauf durchbrechen und künftig mit einer verbindlichen Systematik sicherstellen, dass kontinuierlich und rechtzeitig in den Erhalt der Schulgebäude investiert wird.

Durch eine verbindliche Systematik, die Investitionen auslöst, sollen Substanzverluste vermieden und teure Komplettsanierungen verhindert werden. Ziel des Modells ist es, einen dauerhaft hohen Qualitätsstandard bei Schulgebäuden sicherzustellen und gleichzeitig Kosten langfristig zu senken. Zudem behält der Kreis jederzeit einen aktuellen Überblick über den baulichen Zustand seiner Schulen. „Das ist vorausschauende Bildungspolitik“, so Marquart weiter. „Jede Schule bekommt eine ehrliche Bestandsaufnahme – verständlich, vergleichbar und verbindlich. Schlechte Zustände dürfen kein Dauerzustand sein.“ 

Die CDU Main-Kinzig sieht in den Schulnoten ein wirksames Steuerungsinstrument, das Planungssicherheit schafft und den Schulbau sowie die Schulunterhaltung nachhaltig verbessert. „Gute Schulen brauchen gute Gebäude – und dafür braucht es klare Maßstäbe“, betont Marquart abschließend. 

Kommentare

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A.S.
3 monate vor
Bürokratieabbau?

Das man sichtlich bemüht ist auf verschiedene schon seit Jahren vorhandene Umstände "jetzt" zu reagieren, ist vermutlich der Situation geschuldet das wieder einmal Wahlen anstehen.
Gäbe es ein vor den Wahlen propagiertes Handeln, bräuchte man sich nicht Gedanken machen über lang anhaltende Defizite.

Für politische Handlungsweisen ist solch ein Vorschlag typisch.

Man bemüht die eh schon völlig überbordete Bürokratie, um festzustellen wo es klemmt. Eventuell wäre es ratsam einmal das Hausmeisterbüro(stübchen) im Keller diverser Liegenschaften aufzusuchen, um dort nachzuhaken an was es den wirklich mangelt.

Dort arbeiten Menschen die mit einfachsten Mittel versuchen das Schiff auf Kurs zu halten. Oftmals benotet (wertet) man diesen Einsatz zu schlecht!

Ansonsten bleibt den Bürgern lediglich, diverse Handlungen der politischen Entscheidungsträger, zu benoten.

Anhand eines Verzichtes auf kostenintensive Bürokratie ließe sich die eine oder andere offene Dachfläche sanieren oder die quietschende Tür ölen.
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Frieden
3 monate vor
Wen Interessieren denn schon Noten? Während der Schule und danach sind sie nichts als Bewertungen von aussen die rein gar nichts Aussagen!!!

Ein schwachsinniger Vorschlag einer Partei die Schwaschsinnige beherbergt die wohl all zu viel auf ihre sinnlosen Noten geben!
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Bert
3 monate vor
Unglaublich, wie Sie einfach Menschen beleidigen, die sich für unsere Region einsetzen. So ein Kommentar ist ja schnell im Netz gepostet. Würden Sie dies den betreffenden Personen auch direkt ins Gesicht sagen?
Anstatt nur zu meckern, bringen Sie sich lieber in der Gesellschaft ein.
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