„Es geht uns um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, korrekte Arbeitsbedingungen, den Schutz der Kundinnen und Kunden sowie fairen Wettbewerb im örtlichen Handel und Handwerk“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete. Pro Jahr organisiert der Main-Kinzig-Kreis demnach circa 150 Kontrollen, die jeweils gut vorbereitet und in häufig Abstimmung mit anderen Behörden erfolgen. So sei am Ende „eine sehr hohe Trefferquote“ von teilweise 70 Prozent zu erzielen.
Zwar liegt die Kontrolle der Schwarzarbeit bei der Bundesbehörde Zoll, doch die Landkreise und kreisfreien Städte ermitteln bei Verstößen gegen die Gewerbeordnung und Handwerksordnung. Es wird geprüft, ob ein Gewerbe korrekt angemeldet wurde und ob bei einer Meisterpflicht diese erfüllt wird und eine Eintragung in der Handwerksrolle bei der Handwerkskammer in Wiesbaden vorliegt.
„Damit sorgen wir im Sinne der Kundinnen und Kundinnen auch für eine Sicherung der erwarteten Qualität in den jeweiligen Bereichen“, erläutert Hofmann. Das betrifft auch saisonale und mobile „Handwerksbetriebe“, die häufig ihre Leistungen zu sehr günstigen Konditionen anbieten. Hier schaue die Kreisordnungsbehörde immer wieder sehr genau hin und findet regelmäßig „schwarze Schafe“. Aber auch so genannte Kaffeefahrten oder bestimmte Lebensmittelgeschäfte stehen aufgrund einschlägiger Erfahrungen immer wieder im Fokus der Prüfer.
Da die kreisfreie Stadt Hanau nun ihre Kontrollen in eigener Verantwortung durchführt, wird sich die Kreisbehörde verstärkt mit dem Umland und anderen Schwerpunkten befassen. „Wir wollen hier ein ausgewogenes Verhältnis erreichen, auch um mögliche Wanderungsbewegungen vorbeugend auszuschließen“, erläutert Andreas Hofmann einen Teil der Strategie. Zudem habe die Realität der vergangenen Jahre gezeigt, dass die Kontrollen weiterhin unverzichtbar sind. Diese Feststellung teilt Hanaus Stadträtin und Ordnungsdezernentin Isabelle Hemsley: „In Hanau werden die Kontrollen gegen Schwarzarbeit und andere Arten von Sozialkriminalität ebenfalls fortgeführt. Wir arbeiten dabei gut mit den zuständigen Behörden zusammen und wollen bei diesem wichtigen Thema auch zukünftig mit dem Main-Kinzig-Kreis im Austausch bleiben.“




Kommentare
Schätzungen zufolge arbeiten 500.000 Bürgergeld-Bezieher schwarz. Eine von ihnen erzählt in einer TV-Dokumentation, wie sie den Staat betrügt – und warum sie sich nicht dafür schämt.
Wieso auch? Macht auch kein Handwerker mit seinem Schwarzgeld.
Nach Feierabend und an den Wochenenden, vornehmlich am Samstag.
Und welche Unternehmer macht nicht 30% Blacky?
Selbst einzelne angestellte Handwerker leben sichtbar nach außen hin so, dass
sie neben ihrem Fuhrpark und teuren Hobbies noch ein Eigenheim und dazu noch 2 ETW haben.
Und Einzelunternehmer gleich mehrere große MFH. Irgendwo muß das Schwarzgeld ja schließlich untergebracht werden.
Die Deppen sind die anderen, die jeden Cent versteuern müssen.
Der Staat hat o,o Controlling!
Diese Handwerker sind meist in ihrer Gegend alle bekannt. Nur die Behörden wissen nix und das Finanzamt chronisch überfordert.
Es blüht bei den offiziellen Stundenlöhnen weiter die Schwarzarbeit!