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Senioren-Union fordert Neuordnung des Förderprogramms “Demokratie leben!“

Senioren-Union fordert Neuordnung des Förderprogramms “Demokratie leben!“

Die Senioren-Union der CDU im Main-Kinzig-Kreis fordert eine klare Neuausrichtung des Förderprogramms „Demokratie leben!“.

Die angestoßene Reform soll stärker an den Werten der gesellschaftlichen Mitte ausgerichtet werden, um Zusammenhalt zu fördern und Vertrauen in die demokratische Ordnung zu stärken. Angesichts wachsender Polarisierung müsse insbesondere die breite Bevölkerung wieder stärker eingebunden werden. Demokratie entstehe aus der Mitte der Gesellschaft und lebe vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Main-Kinzig, Klaus Knapp, erklärt hierzu: „Demokratie lebt von der Mitte – von Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich engagieren. Deshalb braucht ‚Demokratie leben!‘ einen klaren Kurswechsel: mehr Ausgewogenheit, mehr Transparenz und eine stärkere Verankerung in der gesellschaftlichen Breite und gegen alle Formen von Extremismus. Vor allem das Ehrenamt muss gestärkt werden, denn dort wird Demokratie konkret gelebt.“

Zugleich betont Klaus Knapp, dass staatliche Förderung gezielt und subsidiär eingesetzt werden müsse. Eine dauerhafte Finanzierung von NGOs aus Steuermitteln wird kritisch gesehen. Stattdessen sollten bewährte Strukturen wie Vereine, Feuerwehren und kirchliche Gruppen gestärkt werden. Darüber hinaus fordert die Senioren-Union eine konsequente Digitalisierung und Automatisierung von Verwaltungsabläufen. Routineprozesse könnten dadurch effizienter und schneller bearbeitet werden. Dies reduziere Bürokratie, senke Kosten und stärke zugleich die Akzeptanz staatlichen Handelns in der Bevölkerung.

Die CDU-Senioren sprechen sich zudem für klare und strenge Kriterien bei der Vergabe öffentlicher Mittel aus. Organisationen mit extremistischen Positionen dürften keine Förderung erhalten. Transparenz, Kontrolle und Wirksamkeit der eingesetzten Mittel müssten konsequent sichergestellt werden, um gesellschaftliche Spaltung zu überwinden.

Kommentare

1
Hätteesgernschönhier
Gestern
Dieser ganze Förderquatsch sollte wegen Missbrauchs einfach beendet werden. Ich muss keine "Demokratie fördern". Das ist nur eine Verschleierung, um gewisse Gruppen stärker zu machen, als sie tatsächlich sind. Niemand wird gehindert, sich zu engagieren. Das ist genug. Und das reicht.
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Stefan
2 tage vor
Extremistische Vereine wie "Hand auf's Herz" sind umgehend aufzulösen.
Damit könnten hunderte Millionen Euro pro Jahr eingespart werden.
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Kopfschüttler
Gestern
Dass extremistische Vereinigungen wie die AFD, Gegenwind etc aufgelöst und verboten werden sollen: den Vorschlag finde ich richtig gut!

Allerdings ist "Hand aufs Herz" eine, wie man den vielen Kommentaren hier bei Vorsprung entnehmen kann, mehr als notwendige Einrichtung.
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Ratlos
2 tage vor
zitiere Stefan:
Extremistische Vereine wie "Hand auf's Herz" sind umgehend aufzulösen.
Damit könnten hunderte Millionen Euro pro Jahr eingespart werden.

Ich habe einmal in deren Satzung geschaut:
Zitat:
Zweck des Vereins ist die Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene.
Was ist daran extremistisch?
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Hätteesgernschönhier
Gestern
Jaja, die Satzung. Da lässt sich viel nettes reinschreiben. Überall.
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Prof. ad. Wilfried W
3 tage vor
Liebe CDU-Senioren:
Da Sie ja wahrscheinlich aufgrund Ihres Alters die Parteien-Historie nach
1945 kennen, wissen Sie auch, wer für den derzeitigen Status politisch
verantwortlich zeichnet ...
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Graf Arco
2 tage vor
Offenbar sind die älteren Semester bei der Union allmählich aufgewacht und haben gecheckt dass seit Merkel der Kurs ihrer Partei eine bedenkliche Schlagseite nach Backbord aufweist.
Es besteht also Aussicht auf Besserung, wenn man sich von R2G nicht wieder ein schlechtes Gewissen einreden lässt.
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