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"Solidarität mit Opfern des antisemitischen Massakers"

"Solidarität mit Opfern des antisemitischen Massakers"

"Wir sind in tiefer Trauer über die vielen Toten der letzten Tage und die grauenhafte Gewalt, die diese Woche überschattet", so die Reaktion von Horst Koch-Panzner, Vorsitzender VVN-BdA Main-Kinzig und LV VVN-BdA Hessen, auf den Terrorangriff auf Israel.

"700 Frauen, Kinder und Männer wurden in ihren Wohnungen hingerichtet, entführt, vergewaltigt und durch die Straßen gezerrt. Wir verurteilen den Terror der islamistischen Hamas und den Antisemitismus, der sich in diesen Tagen – nicht nur im Nahen Osten – Bahn bricht. Wer die Gewalttaten der letzten Tage 'feiert', sich über den Tod hunderter Menschen freut und ihn als 'Befreiung' tituliert, stellt dadurch seine Menschenverachtung zur Schau. Wir sind in Gedanken bei allen Menschen in Israel und in Gaza, die bei Bombenangriffen getötet und verletzt wurden. Unsere Anteilnahme gilt auch jenen, deren Angehörige und Freund*innen sich derzeit in der Gewalt der Hamas befinden. Als Vereinigung, die auch von jüdischen NS-Verfolgten gegründet wurde, möchten wir außerdem daran erinnern, dass noch heute circa 150.000 Menschen in Israel leben, die einst die Shoah überlebten und Zuflucht in Israel fanden. Wir hoffen, dass alle diese schreckliche Zeit überstehen. Der vergangene Samstag war auch ein schwarzer Tag für alle, die sich im Nahen Osten für ein menschenwürdiges Leben für alle und gegen religiösen Fanatismus einsetzen. Die demokratische Zivilbewegung in Israel und ihr Protest gegen den Demokratieabbau im eigenen Land dürfte vorerst an ihr Ende gekommen sein", heißt es in einer Pressemitteilung.

Und weiter: "Wir warnen vor der Gewaltspirale, die sowohl für die israelische als auch für die palästinensische Bevölkerung nur weitere Katastrophen bereithält und appellieren an die politischen Verantwortlichen, eine gewaltfreie Antwort auf den schrecklichen Terror zu finden. Gaza dem Erdboden gleichzumachen und dabei hunderte Zivilist*innen zu töten, bringt weiteres unvorstellbares Leid mit sich und befeuert die Gewaltspirale. Wir warnen auch vor rassistischen Reflexen, die arabische und palästinensische Menschen mit Antisemitismus gleichsetzen und von rechten Akteur*innen hier in Deutschland für ihre Zwecke missbraucht werden."

 

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Kommentare

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Hätteesgernschönhier
2 jahre vor
Eine gewaltfreie Antwort auf Terror ist eine Illusion. Ich liebe Frieden, aber den bekommt man nicht geschenkt. Die Antwort auf Massaker und Raketen heißt Raketen und Bodenoffensive. Den barbarischen Sumpf trocken legen. Das ist keine Gewaltspirale, das ist Selbstverteidigung.
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Walter Wähler
2 jahre vor
Oben die scheinheilige Solidarität, im letzten Absatz das unsolidarische Bekenntnis.
Leider hat uns Herr Koch-Panzner nicht verraten wie er sich eine "gewaltfreie Antwort" vorstellt. Die Möglichkeiten lassen sich auf den unsäglichen Anti-Israel-Demonstrationen leicht herausfinden. Der deutsche Staat war bisher nicht in der Lage, die Demonstrationen zu unterbinden.

Die Linke ist aus dem Hessischen Landtag verschwunden. Jetzt taucht die linke Doktrin unter dem Deckmantel eines Verbandes wieder auf.

Die KZ wurden nicht durch Friedensverhandlungen beseitigt. Jedes KZ mußte unter großen Opfern freigekämpft werden. Ein Verband, der Israel das Recht auf Selbstverteidigung abspricht, muß sich nach seinen Zielen fragen lassen.

Der Angriff auf Israel war nicht nur ein terroristischer Anschlag zur Erzielung eines kurzfristigen Schocks. Der Anschlag ist eine existenzielle Bedrohung Israels. Naive Ratschläge aus der gemütlichen Ratgeberecke fördern die Absicht der Terroristen.

Die Linke ist eine Partei, die jede militärische Vorsorge ablehnt. Würde Israel den Ratschlägen der Linken folgen, wäre das Land Ende der Woche von der Landkarte verschwunden.
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Stephan
2 jahre vor
Mein Beileid den Hinterbliebenen und mögen die Opfer in Frieden ruhen.
Ein Unding, dass die EU diesen Irrsinn mit Geldern aus der ganzen EU mit Finanziert.
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