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"Sondervermögen": SPD fordert Milliarden für Kreise und Kommunen

"Sondervermögen": SPD fordert Milliarden für Kreise und Kommunen

Die SPD im Main-Kinzig-Kreis begrüßt die Verabschiedung des 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögens für Infrastruktur, Verteidigung und Klimaschutz durch den Bundestag. Der Unterbezirksvorsitzende Andreas Hofmann erklärt: „Wichtig ist, dass die Infrastrukturprobleme jetzt zeitnah angegangen werden. Das Geld muss zügig in die Kreise und Kommunen fließen, denn dort wird es dringend benötigt.“

Fast zwei Jahrzehnte kommunaler Unterfinanzierung haben Spuren hinterlassen. Der Zahn der Zeit nagt an öffentlichen Gebäuden und Infrastruktur – unabhängig davon, ob ausreichend Finanzmittel bereitgestellt werden. Noch gravierender ist jedoch, dass die langjährige Unterfinanzierung von Kommunen und Landkreisen notwendige Instandhaltungs-, Sanierungs- und Modernisierungskonzepte verhindert hat. Oft hätten kleinere Reparaturen mit vergleichsweise geringen Mitteln bereits größere Schäden vermeiden können.

Andreas Hofmann weist in diesem Zusammenhang auch auf eine bedeutende Infrastruktur der Daseinsvorsorge hin: Beispiele sind das Alten- und Pflegezentrum des Main-Kinzig-Kreises in Rodenbach, die Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern sowie geplante Kreisprojekte wie den Azubi-Campus, wofür der Main-Kinzig-Kreis Investitionsbedarf hat. Auch eine mögliche kommunale Thermensanierung in Bad Soden-Salmünster sowie die Instandhaltung von Brücken und Straßen im gesamten Kreis stehen auf der Prioritätenliste. Zudem haben viele Städte und Gemeinden dringend benötigte Bau- und Sanierungsmaßnahmen zurückstellen müssen, weil das notwendige Geld oder die erforderliche Kofinanzierung fehlten. „Bund und Land dürfen die Kommunen nicht weiter unterfinanziert und durch übermäßige Bürokratie ausgebremst im Regen stehen lassen,“ mahnt Hofmann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Finanzierung von Klimaanpassungsmaßnahmen. Städte und Gemeinden müssen schon heute auf zunehmende Sommerhitze reagieren können. Ebenso gilt es, neue Wohnformen zu fördern – sozial, altersgerecht, gemeinschaftlich und barrierefrei. Dies könnte auch dazu beitragen, den nahezu zum Erliegen gekommenen Wohnbausektor wiederzubeleben. Hofmann betont: „Die Landkreise und Kommunen müssen mit den finanziellen Mitteln ausgestattet werden, denn sie sind es, die an der Basis das gesellschaftliche und wirtschaftliche Miteinander ermöglichen. Sie wissen am besten, wo das Geld investiert werden muss.“

Mit dem Gesetz wird die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse für bestimmte Bereiche wie Verteidigung, Zivilschutz, Nachrichtendienste und Cybersicherheit gelockert. Gleichzeitig wird ein Sondervermögen geschaffen, das von der Schuldenbremse ausgenommen ist und über Kredite in Höhe von bis zu 500 Milliarden Euro finanziert wird. Ein Teil dieser Mittel – 100 Milliarden Euro – soll gezielt in den Klimaschutz und die klimafreundliche Umgestaltung der Wirtschaft fließen. Weitere 100 Milliarden Euro gehen an die Länder. Hofmann sieht darin eine historische Chance: „Wir haben jetzt die Möglichkeit, den Investitionsstau der letzten zwanzig Jahre deutschlandweit abzubauen und das Vertrauen in den Staat und seine Infrastruktur – beispielsweise in die Deutsche Bahn – zurückzugewinnen. Unsere Kommunen und Landkreise müssen hierbei eine führende Rolle übernehmen. Dafür brauchen sie die finanziellen Mittel und eine unbürokratische Unterstützung.“

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Kommentare

10
Freigeist
1 jahr vor
DAS ist Sozialismus und deren Vertreter. Sie können nicht mit Geld umgehen und geben das Geld anderer aus.

Das ist der Untergang des Landes. Was das alleine an Zinsen kostet, was die letzten Arbeiter erwirtschaften müssen.
Die pro Kopf Verschuldung tut sich dadurch mehr als verdoppeln. Danke für nichts! Das ist an Unfähigkeit nicht zu überbieten.
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8
Trudi Plischke
1 jahr vor
So ein Quatsch:"Fast zwei Jahrzehnte kommunaler Unterfinanzierung haben Spuren hinterlassen." Im Haushaltsplan des MKK sind ca. €55 Millionen für den Lebensunterhalt junger Männer aus Afrika, Afghanistan und Arabien und den Betrieb sog. "Asylantenunterkünfte" eingeplant. Die KCA (früher Arbeitsamt) zahlt den Fahrschulen €1,6 Millionen damit Ukrainerinnen den Führerschein machen können.

Es ist genug Geld da. Deutschland braucht keine Sonderschulden in Billionenhöhe.

Die gigantischen Zinszahlungen für diese Monster-Schulden werden von den Steuergeldern der nächsten Generationen bezahlt werden. Da bleibt dann nix übrig für Krankenhäuser, Schulen oder Straßen.

Was dann an Unterfinanzierung auf die Kommunen zukommen wird, können sich die Parteibuch-Apparatschiks in den Rathäuser und Landratsämtern überhaupt nicht vorstellen.
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9
W̷͌́͆͂͒̄̿͋̑̓̕̕inston
1 jahr vor
zitiere Trudi Plischke:
Was dann an Unterfinanzierung auf die Kommunen zukommen wird, können sich die Parteibuch-Apparatschiks in den Rathäuser und Landratsämtern überhaupt nicht vorstellen.


Die wissen das doch sowieso schon längst.
So dumm sind die nicht, verkaufen den Bürgern das nur so.
Und bis das irgendwem Auffällt oder dort Registriert wird, sind die Verursacher schon weg.
Zur Rechenschaft wird sowieso nie jemand gezogen, also wird genau Nichts passieren und der Steuerzahler jetzt und in 50 Generationen ist der Blöde.

Durch das Tägliche Mediale Anfeuern des Krieges, Putin steht schon vor der Tür.
24 Stunden in allen Nachrichten und Medien werden die Leute das Natürlich auch Glauben und alles Absegnen was die Friedensstifter in Berlin Beschließen.
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9
W̷͌́͆͂͒̄̿͋̑̓̕̕inston
1 jahr vor
Die CDU wird’s schon richten!

Zu gerne würde ich die ganzen CDU-Wähler sehen, die nun Rumheulen, weil sie das ja alles gar nicht wollten.
Ist ja nicht so, dass sie nicht vorher Gewarnt wurden.

Der Richtungswechsel kommt mit der neuen Regierung, und die SPD & Grünen lachen sich Schlapp, dass sie nun weiter Regieren können.
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9
Proximo
1 jahr vor
Deutschland jagt von Rekordsteuereinnahmen zu Rekordsteuereinnahmen, doch unsere Politikelite in Berlin schafft es mit dem Geld nicht auszukommen. Die Rettung der Welt ist scheinbar wichtiger als der deutsche Steuerzahler. Es ist nicht verwunderlich, wenn sich der Wähler von den Altparteien enttäuscht abwendet.
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8
Freigeist
1 jahr vor
Die angebliche Rettung der Welt ist durchzogen von Lügen und Manipulation.
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7
DieGeierKreisen
1 jahr vor
Und die Geier kreisen schon. Der Haushalt ist geschlachtet. Alle Aasfresser stürzen sich auf die Beute. "Wir haben jetzt die Möglichkeit den, Investitionsstau der letzten zwanzig Jahre abzubauen" heißt übersetzt: WIR HABEN JETZT DEN FREIFAHRTSCHEIN FÜR UNBEGRENZTES SCHULDENMACHEN.

Die finanziellen Mittel, von denen Herr Hoffmann schwärmt, sind SCHULDEN, die unsere Staatshaushalte der Zukunft strangulieren werden.

Was Herr Hofmann verschweigt: Das Geld war in der Vergangenheit vorhanden. Das Geld wurde verschwendet. Wenn der Bauer im Sommer alle Schweine frißt, hat er im nächsten Winter keine Schweine mehr. Das wußte die Volkswirtschaftslehre bevor die VWL erfunden wurde.
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9
Ruffty -der Echte
1 jahr vor
Willkommen in der postsozialistischen grünlinken Planwirtschaft. Die Blockparteien haben es geschafft. Die Zukunft Deutschlands wird am internationalen Wühltisch verramscht. Die Bevölkerung wird gegen eine dumpfe und manipulierbare Masse ausgetauscht. Eure Kinder dürfen dann in einem konzipierten und programmierten Konflikt den Kopf hinhalten, der uns überhaupt nichts angeht. Bargeldabschaffung kommt als Nächstes, totale Kontrolle eurer Finanzen als Letztes. Willkommen in der EUdssR. Morgenthau und Honecker lachen sich in der Hölle kaputt über die Dämlichkeit deutscher Wähler.
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10
Zurechnungsfähiger
1 jahr vor
zitiere Ruffty -der Echte:
Willkommen in der postsozialistischen grünlinken Planwirtschaft. Die Blockparteien haben es geschafft. Die Zukunft Deutschlands wird am internationalen Wühltisch verramscht. Die Bevölkerung wird gegen eine dumpfe und manipulierbare Masse ausgetauscht. Eure Kinder dürfen dann in einem konzipierten und programmierten Konflikt den Kopf hinhalten, der uns überhaupt nichts angeht. Bargeldabschaffung kommt als Nächstes, totale Kontrolle eurer Finanzen als Letztes. Willkommen in der EUdssR. Morgenthau und Honecker lachen sich in der Hölle kaputt über die Dämlichkeit deutscher Wähler.


Ein kleiner, schwacher Trost: Einheimische haben kaum noch Nachwuchs.
Die orientalischen Eroberer werden (hoffentlich) die Zeche zahlen....... :-|
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10
W̷͌́͆͂͒̄̿͋̑̓̕̕inston
1 jahr vor
zitiere Zurechnungsfähiger:
Ein kleiner, schwacher Trost: Einheimische haben kaum noch Nachwuchs.
Die orientalischen Eroberer werden (hoffentlich) die Zeche zahlen....... :-|


Wohl Kaum.
Die werden ein Verhalten Analog Heuschrecken an den Tag legen.
Diejenigen der Eroberer, die aktuell nichts beitragen, werden auch dann nichts beitragen.
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