"Im Mittelpunkt des Austauschs stand insbesondere die Pilotanlage des Unternehmens CMBlu Energy. Dort wird derzeit die sogenannte 'SolidFlow'-Technologie erprobt – ein innovativer, lithiumfreier Langzeit-Batteriespeicher. Ziel dieser Technologie ist es, erneuerbare Energien wie Wind- und Solarstrom über einen längeren Zeitraum speichern und bei hohem Energiebedarf flexibel sowie regelbar wieder ins Netz einspeisen zu können. Gerade mit Blick auf die Energiewende und den steigenden Ausbau erneuerbarer Energien spielen leistungsfähige Speichertechnologien eine zentrale Rolle. Denn Wind- und Sonnenenergie stehen nicht jederzeit gleichmäßig zur Verfügung. Langzeitspeicher können dabei helfen, Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Klimaschutz miteinander zu verbinden. Die erste Generation der Batteriespeicher der Pilotanlage wurde an CMBlu zurückgegeben, um die Weiterentwicklung zur zweiten Generation zu ermöglichen. Diese wird derzeit vorbereitet und soll im dritten Quartal wieder am Standort aufgebaut werden, sodass weitere Tests unter realen Bedingungen erfolgen können. Für die GRÜNEN ist klar: Zukunftsfähige Speichertechnologien sind ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Energiewende. Innovative Projekte wie dieses können nicht nur zur Dekarbonisierung der Energieversorgung beitragen, sondern auch neue wirtschaftliche Perspektiven und eine langfristige Standortsicherung für industrielle Regionen ermöglichen", so die Grünen in einer Pressemitteilung.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Reiner Bousonville erklärt dazu: „Die Energiewende braucht nicht nur den Ausbau von Wind- und Solarenergie, sondern auch intelligente Speicherlösungen. Genau deshalb sind Projekte wie die SolidFlow-Technologie so spannend. Lithiumfreie Langzeitspeicher können künftig einen wichtigen Beitrag dazu leisten, erneuerbare Energien verlässlich nutzbar zu machen und gleichzeitig industrielle Standorte zukunftsfähig aufzustellen.“
Im weiteren Verlauf des Besuchs informierte Uniper zudem über die aktuellen Planungen für das wasserstofffähige Gaskraftwerk „Block 8“ am Standort Staudinger. Hintergrund ist unter anderem der inzwischen erteilte Vorbescheid des Regierungspräsidiums Darmstadt für das geplante Vorhaben. Hierzu betont Reiner Bousonville: „Die vorgestellten Planungen zum wasserstofffähigen Gaskraftwerk haben wir zur Kenntnis genommen. Eine politische Bewertung innerhalb der GRÜNEN steht hierzu noch aus und wird gemeinsam mit den GRÜNEN vor Ort sowie weiteren Beteiligten erfolgen. Der Besuch machte insgesamt deutlich, dass sich der Standort Staudinger in einer Phase des Wandels befindet. Die Herausforderungen der Energieversorgung, des Klimaschutzes und der industriellen Transformation müssen dabei gemeinsam gedacht werden. Für die GRÜNEN bleibt entscheidend, dass zukünftige Entwicklungen konsequent an den Zielen der Klimaneutralität, Versorgungssicherheit und regionalen Zukunftsfähigkeit ausgerichtet werden."




Kommentare
Wo, wenn nicht hjer, mkt Anbindung an Ferngasleitung und Umspannwerk sollte es sonst Sinn machen, aufmHelgoland?
Geht in den Niederwald und sammelt Reisig und Astwerk.
Aber wozu der Aufwand? Es ist pure Physik, kann simuliert werden.
Im Übrigen: Wenn die Grünen-Ideologen erst einmal jedes Stück Wald gerodet haben, um subventionierte Vogelschräder zu erbauen, wird hier wesentlich weniger Strom benötigt.
Es wird dann keine Industrie mehr vorhanden sein, die große Mengen an Strom benötigt.
Sinnvoller wäre es, aus der Stromüberproduktion E-Fuels zu erzeugen.
Das würde auf lange Sicht das teure Verschenken an das benachbarte Ausland verhindern.
Ich bin absolut für erneuerbare Energien, aber kein Bauer kauft sich eine Melkmaschine, wenn er vorher seine Kühe dafür in Zahlung geben muss.