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Straßenbeleuchtung: Wächtersbach und Hasselroth setzen auf LED

Straßenbeleuchtung: Wächtersbach und Hasselroth setzen auf LED
Die Bürgermeister von Wächtersbach (Andreas Weiher, 4. v. l.) und Hasselroth (Matthias Pfeifer, 3. v. l), Kreiswerke-Geschäftsführer Oliver Habekost (3. v. r.) und Mitglieder der Projektgruppe freuen sich über den Start der gemeinsamen LED-Offensive. ©Kreiswerke Main-Kinzig GmbH

Die Stadt Wächtersbach und die Gemeinde Hasselroth haben kürzlich Lichtlieferverträge mit den Kreiswerken Main-Kinzig abgeschlossen und zum 1. April das Eigentum ihrer Straßenbeleuchtung an den regionalen Energie- und Infrastrukturdienstleister übertragen. Insgesamt circa 2.400 Lichtpunkte – etwa 1.520 in Wächtersbach und 880 in Hasselroth – gingen damit in die Verantwortung der Kreiswerke über.

Gleichzeitig starten bereits erste Modernisierungsschritte hin zu einem effizienten, CO₂-reduzierten sowie einheitlichen Beleuchtungssystem auf LED-Basis.

Ein Beitrag zu Nachhaltigkeit und Kostenstabilität

Mit den Lichtlieferverträgen sichern sich beide Kommunen ein Gesamtpaket aus Betrieb, Wartung & Instandhaltung, Störungsbeseitigung, Stromlieferung und einer vollständigen LED-Umrüstung. Auch um die Beantragung von Fördergeldern und die Begleitung der Planung und Ausschreibung kümmern sich die Kreiswerke. Schon direkt nach der Übernahme der Bestandsanlagen wurden vereinzelt die ersten LED-Leuchten montiert. Bis 2027 soll die gesamte Umrüstung in beiden Kommunen abgeschlossen sein. 

„Die Umstellung bedeutet für unsere Gemeinden nicht nur moderne Technik, sondern auch messbare Fortschritte bei Klimaschutz und Energieeffizienz“, erklärt Manuel Kehm vom Netzvertrieb der Kreiswerke. „Die LED-Leuchten sparen CO₂ ein, reduzieren die Lichtverschmutzung und sind zudem vorbereitet für die Integration smarter Funktionen – etwa Sensorik oder adaptive Lichtsteuerung“, erklärt er die Vorteile. Auch energetisch zahlt sich das Projekt aus: Nach Abschluss der kompletten Umrüstung spart die LED-Technik jedes Jahr mehr als 60 Prozent des bisher benötigten Stroms ein.

Mehr Servicekomfort für Bürgerinnen und Bürger

Mit dem Vertragsstart wurde außerdem ein neues digitales Meldeportal auf www.stoerung24.de aktiviert. Hierüber können Bürgerinnen und Bürger unkompliziert Störungen oder Ausfälle in der Straßenbeleuchtung melden. Die Eingaben aus der Bevölkerung werden anschließend direkt an den Energieversorger übermittelt und entlasten damit die kommunalen Verwaltungen.

Licht fürs Ambiente der Wächtersbacher Altstadt

Neben der technischen Modernisierung bleiben die individuellen städtebaulichen Gegebenheiten erhalten. So berücksichtigt das integrierte Beleuchtungskonzept in Wächtersbach auch die Anforderungen zur Gestaltung des Altstadtbereichs, um historische Orte auch künftig in atmosphärisch angenehmes Licht zu setzen. Bürgermeister Andreas Weiher betont: „Für uns ist wichtig, dass modernes Licht mit unserer Stadtgeschichte harmoniert. Mit den Kreiswerken haben wir einen verlässlichen Partner aus der Region, der genau weiß, was Wächtersbach braucht.“

Hasselroth: Zukunftsfeste Infrastruktur aus einer Hand

Auch Hasselroth profitiert von der koordinierten Rundum-Betreuung und langfristigen Planungssicherheit. Bürgermeister Matthias Pfeifer betont: „Wir möchten unsere Straßenbeleuchtung nachhaltig, sicher und wirtschaftlich betreiben. Die Entscheidung für einen Lichtliefervertrag mit den Kreiswerken bringt Hasselroth genau diese Stabilität – und die Sicherheit, dass unsere Infrastruktur fachkundig aus einer Hand betreut wird.“

Regionale Stärke als leuchtendes Beispiel

Die Zusammenarbeit wird von allen Seiten als langfristige Partnerschaft gesehen. Kreiswerke-Geschäftsführer Oliver Habekost betont: „Die Zusammenarbeit mit unseren Kreiskommunen zeigt, wie stark unsere Region ist, wenn wir Infrastruktur gemeinsam weiterentwickeln. Die langfristige Partnerschaft ist ein starkes Signal für moderne, verantwortungsbewusste Infrastruktur – ganz nah an den Menschen.“

Manuel Kehm fasst zusammen: „Durch den Erwerb der Anlagen, die vollständige Betriebsführung und die geplante LED-Umrüstung entsteht für beide Kommunen eine transparente und planbare Lösung – inklusive Natur- und Artenschutzauflagen. Wir wollen für Wächtersbach und Hasselroth nicht nur Lichtanlagen betreiben – wir möchten Licht weiterdenken: effizient, umweltschonend, digital und bürgernah.“

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