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Tegut-Aus: Landrat Stolz fordert Klarheit zur Zukunft der Filialen

Tegut-Aus: Landrat Stolz fordert Klarheit zur Zukunft der Filialen

„Die aktuellen Nachrichten über den geplanten Rückzug der Migros Zürich aus dem deutschen Markt und der damit verbundene Verkauf der Tegut-Filialen sorgen auch im Main-Kinzig-Kreis für große Verunsicherung“, erklärt Landrat Thorsten Stolz (SPD). Daher habe er sich in einem Schreiben an den Tegut-Vorstand in Fulda mit Geschäftsführer Sven Kispalko gewandt, um Informationen darüber zu erhalten, wie es mit den Tegut-Märkten und insbesondere auch den Teo-Standorten weitergehen wird.

„Tegut ist in unserem Landkreis nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch ein etablierter Baustein der lokalen Nahversorgung – insbesondere im ländlich geprägten Teil des Kreises, wo die innovativen Mini-Märkte Teo wichtige Versorgungslücken geschlossen haben“, erläutert der Landrat.

Die Sorge von Kunden und Mitarbeitenden, dass im Zuge eines Verkaufs an Edeka oder Rewe nun kleinere oder weniger rentable Standorte nicht weitergeführt werden, sei nachvollziehbar. „Für die Beschäftigten stehen dabei Fragen nach dem Erhalt ihrer Arbeitsplätze und ihrer beruflichen Zukunft im Vordergrund. Deshalb mache ich in meinem Schreiben deutlich, dass die hauptamtlichen kommunalen Entscheidungsträger zeitnah über den aktuellen Stand der Verkaufsverhandlungen informiert werden müssen. Immerhin haben wir im Main-Kinzig-Kreis eine sehr hohe Dichte an Tegut-Märkten, die möglicherweise von einer Schließung betroffen wären“, erklärt Thorsten Stolz.

Der Landrat hat deshalb unter anderem um Informationen darüber gebeten, welche Filialen und Teo-Standorte betroffen sind und ob es Teil der Verhandlungen ist, über Bestandsgarantien für Standorte zu sprechen, die für die Grundversorgung im ländlichen Raum von zentraler Bedeutung sind. „Auch wenn noch nicht alle Rahmenbedingungen des Verkaufs final entschieden sind, so halte ich in dieser Situation eine offene Informationspolitik gegenüber den kommunalen Entscheidungsträgern als angebracht. Es geht hier schließlich um Arbeitsplätze von Menschen, die teilweise schon sehr lange für Tegut gearbeitet haben und die sich Sorgen um ihre Existenz machen. Und es geht um die Nahversorgung in unserer Region. Hier braucht es Transparenz, Klarheit und eine entsprechende Informationspolitik gegenüber der Öffentlichkeit sowie den Städten und Gemeinden. Genau deshalb habe ich dem Tegut-Vorstand auch Gespräche mit mir und den betroffenen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern angeboten“, erklärt Landrat Thorsten Stolz abschließend.

Kommentare

1
der_hermann
2 monate vor
Wie viele Arbeitsplätze im Main-Kinzig-Kreis haben Sie, mit Ihrer SPD, schon gerettet Herr Stolz?
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1
A.S.
2 monate vor
Rechtfertigung?

Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung eines noch nicht einmal deutschen Unternehmens die Reißleine zu ziehen.

Wie in vielen anderen Fällen ist eine Ursachenforschung an falscher Stelle vergebene Liebesmühe.

Das zeigte auch die Situation in Sachen eines weltweit operierenden Unternehmens mit Stammsitz und Wurzeln in Gelnhausen.

Auch hier wurde eine Stellungnahme gefordert und Unterstützung zugesichert.
Mittlerweile hat sich die personelle Situation so gestaltet das von rund 1500 Mitarbeitern noch etwas 500 verblieben sind und noch weiteren Abbau erfahren wird.

Weiterhin so zu suggerieren das das alles so völlig überraschend kommt, ist mittlerweile nicht mehr zu verkaufen, das glaubt keiner mehr.

Bedauerlich ist das man weiter unten in der politischen Welt mit Schadensbegrenzung bemüht ist während weiter oben sich kein sichtbarer Erfolg einstellen will.

Und so werden es immer weniger denen man die Ausgangssituation bietet Steuereinnahmen zu generieren. Ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber.
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1
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 monate vor
Wie so oft werden hier Medien dazu verwendet den Leuten zu suggerieren, dass die Politik tatsächlich bemüht ist und etwas ändern wird.

So wie du schon Gelnhausen erwähnt hast, gibt es unzählige Beispiele, bei denen Länder, Kommunen im Auftrag der Politik die trollen gerührt haben, eventuell noch viel Geld geflossen ist,
und nachdem der Rummel vorbei war, hat sich die Sache still und heimlich erledigt.

Gerade in Zeiten der Wahlen, werden solche Projekte gerne zur Werbung ausgeschlachtet.
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