„Tegut ist in unserem Landkreis nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch ein etablierter Baustein der lokalen Nahversorgung – insbesondere im ländlich geprägten Teil des Kreises, wo die innovativen Mini-Märkte Teo wichtige Versorgungslücken geschlossen haben“, erläutert der Landrat.
Die Sorge von Kunden und Mitarbeitenden, dass im Zuge eines Verkaufs an Edeka oder Rewe nun kleinere oder weniger rentable Standorte nicht weitergeführt werden, sei nachvollziehbar. „Für die Beschäftigten stehen dabei Fragen nach dem Erhalt ihrer Arbeitsplätze und ihrer beruflichen Zukunft im Vordergrund. Deshalb mache ich in meinem Schreiben deutlich, dass die hauptamtlichen kommunalen Entscheidungsträger zeitnah über den aktuellen Stand der Verkaufsverhandlungen informiert werden müssen. Immerhin haben wir im Main-Kinzig-Kreis eine sehr hohe Dichte an Tegut-Märkten, die möglicherweise von einer Schließung betroffen wären“, erklärt Thorsten Stolz.
Der Landrat hat deshalb unter anderem um Informationen darüber gebeten, welche Filialen und Teo-Standorte betroffen sind und ob es Teil der Verhandlungen ist, über Bestandsgarantien für Standorte zu sprechen, die für die Grundversorgung im ländlichen Raum von zentraler Bedeutung sind. „Auch wenn noch nicht alle Rahmenbedingungen des Verkaufs final entschieden sind, so halte ich in dieser Situation eine offene Informationspolitik gegenüber den kommunalen Entscheidungsträgern als angebracht. Es geht hier schließlich um Arbeitsplätze von Menschen, die teilweise schon sehr lange für Tegut gearbeitet haben und die sich Sorgen um ihre Existenz machen. Und es geht um die Nahversorgung in unserer Region. Hier braucht es Transparenz, Klarheit und eine entsprechende Informationspolitik gegenüber der Öffentlichkeit sowie den Städten und Gemeinden. Genau deshalb habe ich dem Tegut-Vorstand auch Gespräche mit mir und den betroffenen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern angeboten“, erklärt Landrat Thorsten Stolz abschließend.



So wie du schon Gelnhausen erwähnt hast, gibt es unzählige Beispiele, bei denen Länder, Kommunen im Auftrag der Politik die trollen gerührt haben, eventuell noch viel Geld geflossen ist,
und nachdem der Rummel vorbei war, hat sich die Sache still und heimlich erledigt.
Gerade in Zeiten der Wahlen, werden solche Projekte gerne zur Werbung ausgeschlachtet.