Ziel sei es, die Sporthallen an den kreiseigenen Schulen systematisch zu modernisieren und zukunftsfest aufzustellen. Der Startschuss hierfür sei bereits gefallen: Auf Initiative des CDU-Spitzenkandidaten Jannik Marquart sei im Kreistag die Förderung durch die „Sportmilliarde“ an drei Standorten im Main-Kinzig-Kreis beantragt worden.
"Konkret geht es um die Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule in Großkrotzenburg, die Rudi-Lechleidner-Halle in Gelnhausen sowie die Großsporthalle in Bad Orb: Diese Hallen sind seit Jahren zentrale Orte für Schul- und Vereinssport und prägen das sportliche Leben in ihren Kommunen maßgeblich. Die CDU sieht in der Sportmilliarde eine große Chance, diese Hallen grundhaft zu sanieren und zu modernisieren. Unsere Sporthallen sind die Herzstücke des Schul- und Vereinslebens. Wer Bildung und Ehrenamt stärken will, muss auch in die Infrastruktur investieren“, betont der CDU-Spitzenkandidat Jannik Marquart.
Für die CDU ist jedoch klar: "Die drei Standorte dürfen nur der Anfang sein. Grundlage eines kreisweiten Sanierungsprogramms soll eine umfassende Bestandsaufnahme aller kreiseigenen Sporthallen sein. Auf dieser Basis sollen die notwendigen Investitionen für die kommenden Jahre priorisiert und schrittweise umgesetzt werden." Ein zentrales Anliegen der Christdemokraten ist zudem die enge Verzahnung mit dem „Schulbau-Turbo“ des Kreises: "Moderne Schulen brauchen moderne Sportstätten. Die Investitionen in die Hallen sind daher eine logische Ergänzung der laufenden Ausbauprogramme im Bildungsbereich. Ein Beispiel dafür ist die 4. Grundschule in Erlensee, die im Rahmen des Schulbau-Turbos neu gebaut wird. Hier wird auch gleich eine neue 2-Feldsporthalle miterrichtet, die sowohl dem Schulsport als auch den Vereinen dienen wird."
Um die heimische Vereinslandschaft zu unterstützen, hat die CDU auf ihre Kreisparteitag beschlossen, dass alle Sporthallen des Main-Kinzig-Kreises den Vereinen auch zukünftig kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollen. „Das ehrenamtliche Engagement ist die Triebfeder unseres Kreises. Wir sind stolz auf unsere vielen Vereine, denn sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Unabhängig von der finanziellen Situation des Kreises darf das Ehrenamt nicht durch zusätzliche Belastungen eingeschränkt werden. Daher werden wir all unsere Sporthallen auch künftig kostenfrei zur Verfügung stellen“, stellt Marquart klar.




Kommentare
Das die Infrastruktur, gerade im öffentlichen Bereich, weitestgehend aus Steuermittel finanziert wird, sollte hinlänglich bekannt sein.
Es wäre demnach eine Selbstverständlichkeit das der, der die Sache finanziert, auch in den Genuss diverser Annehmlichkeiten kommen sollte.
Politisch gesehen ist der Hausherr scheinbar Gast in seinem eigenen Hause. Diesen muss man auch scheinbar daran erinnern das man ihm Wohlwollen zukommen lässt! Für was bitte? Und vor allem von wem?