Im Fokus standen Themen der Inneren Sicherheit, insbesondere die Stärkung von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Zuschauerinnen und Zuschauer hatten die Möglichkeit, über den Chat Fragen zu stellen.
Ein zentrales Thema war die geplante Auskreisung Hanaus und deren Auswirkungen auf den Katastrophenschutz. Neuner betonte: "Unsere Rettungsdienste müssen auch nach strukturellen Veränderungen effizient und zuverlässig bleiben." Sack ergänzte, dass der Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD in Hessen vorsieht, die Zusammenarbeit zwischen kommunalen und überregionalen Einsatzkräften zu intensivieren, um den Katastrophenschutz zu optimieren.
Die Förderung des Ehrenamts war ein weiterer Schwerpunkt. Neuner hob hervor: "Ehrenamtliche sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Wir setzen uns dafür ein, ihre Arbeit durch bessere finanzielle Unterstützung und Anerkennung zu würdigen." Dies stehe im Einklang mit dem hessischen Koalitionsvertrag, der Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamts vorsieht.
Zum Thema Sicherheit für Einsatzkräfte sagte Sack: "Es ist unerlässlich, dass unsere Helferinnen und Helfer bestmöglich geschützt werden." Der Koalitionsvertrag betone die Notwendigkeit, Gewalt gegen Einsatzkräfte konsequent zu verfolgen und präventive Maßnahmen zu ergreifen.
Im Bereich Hochwasserschutz wurde die Bedeutung präventiver Strategien diskutiert. Neuner verwies auf das SPD-Regierungsprogramm 2025, das den Ausbau von Hochwasserschutzmaßnahmen und die Förderung nachhaltiger Stadtplanung zur Vermeidung von Überschwemmungen vorsieht.
Abschließend fasste Neuner zusammen: "Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene setzen wir uns für eine umfassende Stärkung der Inneren Sicherheit ein. Dies umfasst den Schutz unserer Einsatzkräfte, die Förderung des Ehrenamts und effektive Katastrophenschutzmaßnahmen."


