Neben Bewegung und Spaß war es vor allem der Teamgedanke, den die Förderstufenkinder am Ende des kooperativen Sporttags mitgenommen haben. Unter der Leitung der Sportlehrkräfte Hanna Logisch und Johannes Keiling mussten sich die Schüler der 5. und 6. Klassen am 28.03.2017 einer Vielzahl von Herausforderungen in einem Geräteparcours der Schulturnhalle stellen: Flugzeugabsturz.
Gefangen in einem unbekannten Dschungel und dazu noch einige Verletze. Das Überwinden einer tiefen Schlucht, das Überleben in einer engen Höhle, die Überquerung einer morschen Hängebrücke, das Passieren durch einen modrigen Sumpf und das Klettern durch ein gefährliches Spinnennetz waren die „gefährlichen“ Hindernisse durch den Dschungel zurück in die Zivilisation. Die jeweiligen Aufgaben wurden dadurch erschwert, dass an jeder Station ein Schüler „blind“, das heißt mit verbundenen Augen oder mit hinter dem Rücken verbundenem „gebrochenem Arm“ im simulierten Dschungel von seinen Mitstreitern gerettet werden musste.
Jede der Aufgaben hatte einen unterschiedlichen sportlichen Schwerpunkt und kooperativen Ansatz. Neben den sportlichen Herausforderungen war es das Ziel gemeinsam eine eigene Lösung zu finden. So wurde der fachliche Bewegungsanspruch des modernen Sportunterrichts mit Schwerpunkten wie Kraft, Ausdauer, Klettern, Springen, Schwingen auch mit einer ordentlichen Portion Mut und mit der Notwendigkeit des gegenseitigen Helfens kombiniert.
Am Ende des Tages haben alle sechs Förderstufenklassen den Abenteuerparcours erfolgreich absolviert und wünschten sich in einer gemeinsamen Abschlussbesprechung für die Zukunft weitere kooperative Sporttage an ihrer Schule.
Bericht und Fotos: Johannes Keiling und Hannah Logisch



