Umfangreiches Verkehrsangebot im Regionalverkehr
Zwischen dem 27. März und 13. April 2026 richtet die DB als Ersatz für die entfallenden Regionalzüge einen Busverkehr ein. Für die Fahrgäste des RE50 (Frankfurt Hauptbahnhof – Hanau – Fulda) ist ein halbstündlicher Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Fulda ohne Zwischenhalte eingerichtet. Zwischen Frankfurt und Hanau können ersatzweise die S-Bahn-Linien S8 und S9 und die Regionalbahnen RE54, RE55 und RB51 genutzt werden. Für die Linie RB51 (Frankfurt am Main Hauptbahnhof – Wächtersbach – Fulda) sollen ebenfalls im Halbstundentakt Busse zwischen Hanau Hauptbahnhof und Wächtersbach mit Bedienung aller Zwischenhalte unterwegs sein. Zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof wird die RB51 stündlich angeboten. Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren können, sollten Fahrgäste für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Außerdem können in den Bussen aus Platzgründen keine Fahrräder mitgenommen werden.
Fernverkehrszüge fahren über alternative Routen
ICE-Züge stehen den Reisenden während der Arbeiten weiter zur Verfügung. Die Züge fahren über Umleitungsstrecken. Dadurch sind sie etwas länger unterwegs und können einige Halte nicht anfahren. Die entsprechenden Fahrtzeiten werden sukzessive in die digitalen Auskunftsmedien hinterlegt. Konkret ergeben sich folgende Anpassungen:
Auf der Achse Frankfurt–Kassel–Berlin werden mehrheitlich Umsteigeverbindungen angeboten. Die Halte Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Flughafen und Frankfurt Süd entfallen. An einigen Tagen verkehren einzelne Züge direkt. Bei diesen Zügen verlängert sich die Fahrzeit um rund 60 Minuten.
Auf der Achse Frankfurt–Hamburg werden stündliche Verbindungen angeboten. Hier verlängert sich die Fahrzeit um etwa 60 Minuten. Die ICE-Züge Bremen – Karlsruhe entfallen zwischen Hannover und Bremen. Die Halte Karlsruhe, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Hbf, Gießen, Marburg, Wabern, Treysa, Kassel-Wilhelmshöhe und Göttingen entfallen.
Auf der Achse Frankfurt–Erfurt–Berlin/Dresden werden weiterhin stündliche Verbindungen nach Berlin bzw. zweistündliche Verbindungen nach Dresden angeboten. Die Fahrt dauert bis zu 60 Minuten länger.
Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Bauphase zu informieren. Im Vorfeld der Baustellen gibt es vor Ort außerdem Aushänge und Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr. Die DB will zudem über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in Stationen und Bahnen informieren.
Umfangreiches Baupensum gebündelt in gut zwei Wochen
Den Schwerpunkt der Bauarbeiten bildet der viergleisige Ausbau des Streckenabschnitts Hanau – Gelnhausen. In Gelnhausen, Hailer-Meerholz und Niedermittlau sind Arbeiten an Bahnsteigen, Gleisen, Erdbau für den viergleisigen Ausbau und Oberleitungen eingeplant. In Meerholz wird die Wirtschaftswegebrücke „Am Bruchweg“ zurückgebaut. In gleicher Lage entsteht in den nächsten Monaten die neue breitere Brücke, unter der zukünftig vier Gleise hindurch passen. Im Bereich des Bahnhofs Wolfgang (Hanau) erneuern die Bauteams mehrere Weichen. Im Auftrag der Gemeinde Rodenbach wird am Bahnhof Rodenbach die bisherige Personenüberführung zurückgebaut und durch ein barrierefreies Provisorium ersetzt. In Gelnhausen-Haitz und Höchst sowie in Wirtheim finden Baugrunderkundungen für die Planung des viergleisigen Ausbaus als Teil der Neubaustrecke Gelnhausen – Fulda statt. Zwischen Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster, in Steinau sowie im Bereich Schlüchtern bis Flieden nutzen die Bauteams die Sperrung für notwendige Gleiserneuerungen, Baugrunderkundungen oder Kabeltiefbauarbeiten. Im nördlichen Bereich von Flieden in Richtung Fulda ist die Bahnstrecke eingleisig gesperrt, um punktuell Baugrunderkundungen durchzuführen.
"Anwohnende können sich bei Fragen rund um die Bauarbeiten unter der E-Mail-Adresse hanau-fulda@deutschebahn.com an das DB-Projektteam wenden. Die Ausbaustrecke Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird", teilt die Deutsche Bahn abschließend mit.



Das die Firmen diese Maßnahme während des Zug Betriebes ausführen sollen??
Okay es werden halt ua Weichen getauscht und Arbeiten an den Oberleitungen durch geführt.
Aber nächstes jahr wird ab August 5 bis 6 Monate gesperrt .Da s sind ja dann FESTTAGE für sie
..."
Das sagt doch niemand! Aber wenn man eine Baumaßnahme so plant, dann müssen auch bedarfsgerechte(!), alternative Mobilitätsangebote für die Bahnreisenden gemacht werden. Drei, bis über vier Stunden für eine einfache Fahrt von Schlüchtern bis Frankfurt ist nach meinem Empfinden weit von bedarfsgerecht entfernt, für eine sonst knapp 60 minütige Fahrt.