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Kreisverwaltung: Mitarbeiterinnen geehrt und verabschiedet

Kreisverwaltung: Mitarbeiterinnen geehrt und verabschiedet
Von links): Ralf Ziegler (Personalvertretung), Elisabeth Ochwat, Jan Jakobi (Leiter des Amtes für Personal, Planung und Organisation), Heike Drescher, Christiane Müller, Marion Horst und Landrat Thorsten Stolz.

Drei langjährige Mitarbeiterinnen hat Landrat Thorsten Stolz (SPD) während einer kleinen Feierstunde im Main-Kinzig-Forum in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet: Marion Horst, Elisabeth Ochwat und Heike Drescher. Christiane Müller ehrte er für 40 Jahre im öffentlichen Dienst.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag, der ganz im Zeichen des Dankes und der Anerkennung für vier verdiente Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung steht“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Er bedankte sich bei allen vier Frauen für ihr großes Engagement, ihre Bereitschaft, sich immer wieder fortzubilden, Neues zu lernen und sich dort einzubringen, wo sie gerade gebraucht werden, und das alles über Jahrzehnte hinweg, insgesamt kämen hier 158 Jahre zusammen. „Das ist gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht selbstverständlich und zeigt die Verbundenheit zum Main-Kinzig-Kreis als Arbeitgeber“, betonte der Landrat. Die Mitarbeiterinnen hätten sich in ihren jeweiligen Fachbereichen immer mit viel Herzblut und Sachkenntnis eingebracht – für die Menschen im Main-Kinzig-Kreis. „Alle Mitarbeiterinnen zeichnet aus, dass ihre Arbeit immer von Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, gekennzeichnet war“, stellte Thorsten Stolz fest.

Heike Drescher aus Langenselbold war bis zu ihrem Ruhestand als Sachbearbeiterin im Sozialdienst beim Kommunalen Center für Arbeit (KCA), zuletzt Region Hanau, tätig. Ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolvierte sie ab 1975 beim Landesinnungsverband für Friseurhandwerk Hessen in Hanau. Von 1978 bis 1980 war sie als Justizangestellte bei der Staatsanwaltschaft am Landgericht Frankfurt tätig. Danach arbeitete sie zehn Jahre lang beim Arbeitsgericht in Hanau. Es schloss sich eine zweijährige Familienphase an. Ihr Wiedereinstieg in den Beruf führte sie zum Landesarbeitsgericht in Frankfurt, wo sie von 1993 bis 1995 tätig war. Bevor sie 1996 beim Main-Kinzig-Kreis im Gesundheitsamt Hanau anfing, war sie ein Jahr als Angestellte bei der Raiffeisenbank Bruchköbel beschäftigt. Weitere Stationen ihrer beruflichen Laufbahn beim Main-Kinzig-Kreis waren die Zentrale Poststelle in Gelnhausen beziehungsweise Hanau, das Sozialamt Hanau, wo sie im Servicebüro und dann im Sozialdienst tätig war. Sie war außerdem im Job-Offensiv-Center in Maintal tätig - ebenfalls im Sozialdienst und wechselte 2005 im selben Bereich ins Regionalzentrum Maintal, wo sie bis 2009 beschäftigt war. Für das Kommunale Center für Arbeit ist sie seit 2010 tätig – mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen und Einsatzorten – in Maintal und Hanau. „Heike Drescher hat ihre Aufgaben couragiert und verlässlich erledigt und fand immer klare Worte. Als Mitarbeiterin des Sozialdienstes war sie Auge des KCAs und vor Ort bei den Menschen“, so der Landrat.

Marion Horst aus Gelnhausen war bis zu ihrem Renteneintritt als Sachbearbeiterin in der Wohnbauförderung im Amt für Planen, Bauen und Wohnen in Gelnhausen tätig. Sie ist ein echtes „Eigengewächs“ des Main-Kinzig-Kreises, da sie 1979 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Kreis aufnahm. Nach dem Ende ihrer Ausbildung wurde sie ins Amt 63, Bereich Wohnungswesen, in Gelnhausen übernommen, unterbrochen von einer einjährigen Phase, in der sie sich der Familie widmete. Im Jahr 2000 wechselte sie ins Amt 50, Sachgebiet Wohngeld in Gelnhausen, beziehungsweise Sozialhilfe nach SGB XII in Schlüchtern. 2007 stand ein Wechsel ins Bauordnungsamt an, sie übernahm Aufgaben im Sachgebiet Wohnbauförderung und leitete überdies bis 2024 die Geschäftsstelle des Denkmalbeirats. „Marion Horst hat viele Millionen Euro an Fördergeldern in den Main-Kinzig-Kreis geholt, die im Bereich bezahlbarer Wohnungsbau eingesetzt wurden. Sie hat ihre Aufgaben kompetent erledigt und war immer eine verlässliche Ansprechpartnerin“, so Landrat Thorsten Stolz. Sie habe die Wohnbauförderung im Main-Kinzig-Kreis maßgeblich geprägt und vorangebracht.

Ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurde Amtfrau Elisabeth Ochwat aus Bad Vilbel. Bis zu ihrem Ruhestand war sie im Amt für Finanzen und Controlling in Gelnhausen beschäftigt, Sachgebiet Haushalt und Controlling. Sie wurde 1982 zur Inspektorenanwärterin ernannt und 1985 in der Sozialverwaltung in Hanau eingesetzt. Ein Jahr später folgte ein Wechsel zur Finanzverwaltung in Hanau. Nach einer dreijährigen Familienphase nahm sie 1995 ihren Dienst in der Kämmerei in Hanau auf. Durch eine interne Umsetzung im Jahr 2013 ist sie für das Sachgebiet Haushalt und Controlling zuständig. „Eine überaus verantwortungsvolle Tätigkeit hat Elisabeth Ochwat ausgeübt, sie war für die Kämmerei und den Bereich kommunale Finanzen eine überaus fähige Mitarbeiterin. Sie ist ein Urgestein der Finanzverwaltung und kennt einfach alles“, so Landrat Stolz. Sie hat sich insbesondere mit viel Energie in die Umstellung von der kameralen Haushaltsführung auf eine doppelte Buchführung in Konten eingearbeitet und „ist ein absolutes Allroundtalent“, erklärte Thorsten Stolz.

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiert Christiane Müller aus Flörsbachtal. Sie ist im Amt für Finanzen und Controlling in Gelnhausen tätig und ebenfalls ein „Eigengewächs“ des Main-Kinzig-Kreises, da sie ihren beruflichen Werdegang 1985 mit einer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis begann. Nach wenigen Monaten in der Verkehrsbehörde in Hanau wechselte sie zur Hauptverwaltungsstelle in Gelnhausen, wo sie bis zum Beginn ihrer Familienphase 1992 tätig war. 1995 kehrte Christiane Müller für vier Jahre an den Schreibtisch zurück und verstärkte bis zu einer weiteren Familienphase die Vollstreckungsstelle im Amt für Finanzen und Controlling. Dorthin kehrte sie 2001 zurück und blieb dort bis heute. Parallel übernahm sie zeitlich befristet im Zuge einer Teilabordnung Aufgaben im KCA. „Die Tätigkeit in der Vollstreckungsstelle bringt tiefe Einblicke in menschliche Schicksale mit sich und ist mit einem hohen Maß an Verantwortung verbunden“, sagte der Landrat. Christiane Müller zeige große Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit.

„Ich wünsche allen vier Frauen alles erdenklich Gute und natürlich viel Gesundheit sowie Tat- und Schaffenskraft, damit sie alle Ziele, die sie sich für die nächsten Jahre gesetzt haben, umsetzen können“, sagte der Landrat. Herzliche Glückwünsche kamen auch von Jan Jakobi, Leiter des Amtes für Personal, Planung und Organisation und von Ralf Ziegler (Personalvertretung).

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Von links: Ralf Ziegler (Personalvertretung), Elisabeth Ochwat, Jan Jakobi (Leiter des Amtes für Personal, Planung und Organisation), Heike Drescher, Christiane Müller, Marion Horst und Landrat Thorsten Stolz.

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