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Noch ist es für eine Impfung nicht zu spät

Noch ist es für eine Impfung nicht zu spät

Gesundheitsdezernent Matthias Zach weist erneut darauf hin, dass selbst im Verlauf der Grippewelle es immer noch sinnvoll ist, sich impfen zu lassen.

Harth & Schneider

Das Gesundheitsamt meldet einen weiteren deutlichen Anstieg an Erkrankungen. In der vergangenen Woche wurden 30 neue Influenza-Fälle gemeldet. Besonders auffällig sind dabei die steigenden Zahlen bei den gemeldeten Fällen aus den Schulen im Main-Kinzig-Kreis. „Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen ist bundesweit angestiegen und hat sich landesweit in der vergangenen Woche mehr als verdoppelt“, so Matthias Zach.

Die Grippe ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege des Menschen und die Infektionskrankheit an deren Folgen in Deutschland die meisten Menschen sterben. Eine Hauptursache besteht darin, dass die Möglichkeiten der Vorsorge zu wenig genutzt werden.

Die Infektion wird durch Tröpfchen übertragen, bereits kleinste Mengen reichen aus, die beim Niesen, Husten oder Sprechen in die Luft gelangen und von anderen Menschen eingeatmet werden. Es besteht eine hohe Ansteckungsgefahr. Die Grippe kann jeden treffen, auch völlig gesunde Menschen. Jährlich erkranken allein in Deutschland tausende Menschen an Influenza. Die Viren schädigen die Schleimhaut der Atemwege und mindern die Abwehrkräfte, dadurch wird der Körper für lebensgefährliche Komplikationen anfällig.

„Deshalb weisen wir jährlich darauf hin und rufen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich impfen zu lassen. Nach wie vor gilt das auch noch für diesen Winter als wichtigste und wirksamste Schutzmaßnahme. Zwei Wochen nach der Impfung ist der Schutz aktiv“, informiert Matthias Zach.

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