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Zu Hause die Welt erleben: als Gastfamilie

Fremde Kulturen in den eigenen vier Wänden entdecken: Auch im Main-Kinzig-Kreis sucht die Austauschorganisation AFS (American Field Service) noch Familien, die ab Februar 2015 einen Gastschüler oder eine Schülerinn aufnehmen.

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Landrat Erich Pipa unterstützt den Aufruf des gemeinnützigen Vereins, der jährlich rund 500 Jugendliche aus 50 Ländern nach Deutschland vermittelt.

In dieser Zeit sollen die Gäste einen Einblick in den deutschen Alltag gewinnen und die Sprache lernen. „Bei diesem Miteinander sammeln nicht nur Austauschschüler interkulturelle Erfahrungen, sondern auch Gasteltern und -geschwister“, sagt Pipa. Zusammen stellen sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten fest und erhalten so einen neuen Blickwinkel auf ihre Lebensweise. Ein Gastkind aufnehmen können Familien ebenso wie Alleinerziehende, kinderlose Paare und Alleinstehende, die sich ehrenamtlich für den Schüleraustausch engagieren wollen. Vorbereitet und begleitet werden sie von AFS-Mitarbeitern direkt in der Region.

Ob für ein ganzes Schuljahr oder nur die ersten Wochen: Interessierte, die ihr Zuhause für ein Gastkind öffnen möchten, können sich im Internet unter www.afs.de/gastfamilie erkundigen oder direkt an AFS wenden – unter der Telefonnummer 040/399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de.

Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.: AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. Die Organisation arbeitet ehrenamtlich basiert und ist Träger der freien Jugendhilfe. Das Ziel von AFS ist es, die Entwicklung von interkulturellen Kompetenzen zu fördern und so die weltweite Toleranz und Völkerverständigung zu unterstützen. Die von AFS entwickelten und durchgeführten Programme wurden von den Vereinten Nationen ausgezeichnet. Neben dem Schüleraustausch und Gastfamilienprogramm bietet AFS die Teilnahme an Freiwilligendiensten sowie interkulturelle Trainingsmaßnahmen an. AFS beschäftigt rund 90 hauptamtliche Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Hamburg und in fünf Regionalbüros. Rund 4.000 Ehrenamtliche engagieren sich deutschlandweit für AFS.

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