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„Die beste Vorsorge ist es, selbst aktiv zu werden“: VR Bank veranstaltet mit Finfluencer Event für junge Kunden

„Die beste Vorsorge ist es, selbst aktiv zu werden“: VR Bank veranstaltet mit Finfluencer Event für junge Kunden
„VisionBanking“-Teamleiterin Julia Pries berät mit ihrem Team Kundinnen und Kunden unter 30 Jahren zu allen Finanzthemen, die junge Menschen beschäftigen.

Steigende Lebensunterhaltungskosten, wirtschaftliche Unsicherheit, Diskussionen um die gesetzliche Rente: Diese Themen beschäftigen auch junge Menschen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betonte jüngst, die gesetzliche Rente werde künftig wohl nur noch eine Basisabsicherung sein. Wie können sich also gerade junge Menschen finanziell für die Zukunft absichern? Und was ist grundsätzlich bei der Geldanlage zu beachten?

Antworten auf diese Frage gibt Julia Pries. Bei der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen kümmert sie sich gemeinsam mit dem Team „VisionBanking“ um die Belange junger Kundinnen und Kunden.

Frage: Kanzler Friedrich Merz hat jüngst davor gewarnt, dass die gesetzliche Rente künftig nur noch als Basisabsicherung verstanden werden könne. Ein Alarmsignal für junge Menschen?

Julia Pries: Zumindest sollten wir alle uns nicht darauf verlassen, dass die gesetzliche Rente künftig ausreichend sein wird. Die beste Vorsorge ist es, selbst aktiv zu werden. Gerade junge Menschen haben dabei einen großen Vorteil: die Zeit. Wer früh anfängt, lässt den Zinseszinseffekt für sich arbeiten. So können auch Schwankungen an den Märkten deutlich besser ausgesessen werden. Das Wichtigste ist aber, das Thema überhaupt auf dem Schirm zu haben und erste Schritte zu unternehmen.

Frage: Gerade junge Menschen glauben häufig, sie hätten nicht genügend Geld, um zu investieren. Was erwidern Sie darauf?

Julia Pries: Das ist tatsächlich ein Satz, den wir häufig hören. Aber er stimmt meistens nicht. Heute kann man bereits mit kleinen monatlichen Beträgen starten. Über längere Zeiträume machen 25, 50 oder 100 Euro im Monat einen enormen Unterschied. Viel entscheidender als die Höhe des eingesetzten Kapitals ist die Regelmäßigkeit. Wer frühzeitig beginnt, für die Zukunft vorzusorgen, der kann durchaus auch flexibel sein und mal pausieren oder die Beträge später wieder erhöhen. Schließlich läuft das Leben nicht immer nach Plan.

Frage: Was ist der größte Fehler, den junge Menschen bei der Geldanlage begehen können?

Julia Pries: Gerade junge Menschen lassen die eigenen Finanzen häufig aus Unsicherheit komplett liegen. Oder sie orientieren sich ausschließlich an häufig sehr kurzfristigen Trends aus sozialen Medien. Dabei sollte die Geldanlage immer zur eigenen Lebenssituation und den persönlichen Zielen passen. Zudem unterschätzen junge Menschen oft, wie wichtig ein finanzielles Grundgerüst ist, auf dem Konto, aber vor allem auch mit Blick auf die finanzielle Bildung.

Frage: Sie haben soziale Medien angesprochen. Gerade dort sind Finanzthemen und Tipps rund ums Investieren sehr präsent und für junge Menschen leicht zugänglich. Wie ordnen Sie diesen Trend ein?

Julia Pries: Das stimmt. Finanzthemen sind vor allem in Sozialen Netzwerken deutlich sichtbarer geworden. Und das ist erstmal eine gute Entwicklung. Viele junge Leute kommen so häufig erstmals in Kontakt mit Themen wie Aktien oder ETFs. Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass es gerade dort zu häufig um vermeintlich schnelle Gewinne geht. Deshalb ist es so wichtig, Informationen immer kritisch zu hinterfragen und sich selbst eigenes Finanzwissen aufzubauen. Investieren sollte keine kurzfristige Modeerscheinung sein, sondern Teil einer langfristigen finanziellen Planung.

Frage: Wenn junge Menschen zu Ihnen kommen und fragen, ob sie lieber in Einzelaktien oder in ETFs investieren sollen: Was empfehlen Sie dann?

Julia Pries: Pauschale Empfehlungen gibt es da nicht, weil jede Lebenssituation unterschiedlich ist. ETFs können ein relativ verständlicher Einstieg ins Thema Investieren sein. Einzelaktien wirken vielleicht spannender, sind aber immer deutlich anfälliger für Schwankungen. ETFs und Aktien sind sicherlich die Anlageformen, die in einer breiten Öffentlichkeit am bekanntesten sind. Es gibt aber viele weitere Möglichkeiten, Geld anzulegen und vorzusorgen. Deshalb ist eine ausführliche und persönliche Beratung so wichtig. Grundsätzlich würde ich immer dazu raten, langfristig zu denken und nur in Dinge zu investieren, die man auch wirklich versteht.

„Money Moves“ am 16. Juni – Wertanlage und Vermögensaufbau für junge Menschen

Für Dienstag, 16. Juni, lädt das Team „VisionBanking“ der VR Bank zur Veranstaltung „Money Moves“ ein. Ab 17 Uhr wird sich in der Geschäftsstelle im Stadtweg 9 in Linsengericht-Altenhaßlau alles rund um das Thema „Wertanlage und Vermögensaufbau für junge Menschen“ drehen. Beim entspannten Couchgespräch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen stellen, die von Experten beantwortet werden. Neben dem „VisionBanking“-Team werden Finfluencer Benjamin Schliebener, bekannt durch den Social Media-Kanal „InvestierenmitBen“, und Portfoliomanager David Schäfer von Union Investment durch den Abend führen. Drinks und leckeres Essen runden die Veranstaltung ab. Anmeldungen unter www.vrbank-mkb.de/money-moves

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