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BWMK: Überraschende Trennung von Geschäftsführer Martin Berg

BWMK: Überraschende Trennung von Geschäftsführer Martin Berg

Der langjährige Geschäftsführer der Behinderten-Werk Main-Kinzig gGmbH (BWMK), Martin Berg, wird seine Tätigkeit mit sofortiger Wirkung beenden. "Nach mehr als drei Jahrzehnten Engagement für das BWMK haben sich Aufsichtsrat und Stiftungsrat mit Berg entsprechend verständigt. Im Rahmen interner Beratungen hat sich gezeigt, dass zwischen den Gremien und Martin Berg unterschiedliche Auffassungen über einige Themen der Unternehmensführung bestehen, die letztlich nicht in eine gemeinsame Perspektive überführt werden konnten", heißt es in einer Mitteilung aus dem Unternehmen.

Die Leitung des BWMK wird in dieser Übergangsphase – bis eine zweite Geschäftsführung bestellt ist – durch Mareike Meister wahrgenommen, die seit 2021 als Geschäftsführerin tätig ist. Diese genieße das volle Vertrauen des Aufsichtsrates und des Stiftungsrates. Mitarbeitende, Partner und weitere Beteiligte wurden demnach über diese Veränderung bereits informiert.

"Martin Berg hat die BWMK gGmbH über 30 Jahre mit großem persönlichem Einsatz weiterentwickelt und über viele Jahre geprägt. Unter seiner Führung ist die Organisation zu einem der bedeutendsten Sozialunternehmen der Region geworden – mit heute rund 1.400 Werkstattarbeitsplätzen an unterschiedlichen Standorten und über 900 Angestellten sowie mit weiteren knapp 1.000 Mitarbeitenden in der BWMK-Gruppe. Der Aufsichtsrat und die gesamte Organisation danken ihm für seinen langjährigen Einsatz. Für die Menschen, die täglich Teil der BWMK sind, ändert sich nichts: Wir sind für sie da. Der laufende Betrieb an allen Standorten geht ganz normal weiter. Die Mitarbeitenden leisten ihre Arbeit engagiert wie gewohnt – dafür sind wir ihnen ausdrücklich dankbar", teilt das Unternehmen abschließend mit.

 

 

Kommentare

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Stefan
2 monate vor
Hallo BWMK: Wass soll dieses Geschwurbel?

"Im Rahmen interner Beratungen hat sich gezeigt, dass zwischen den Gremien und Martin Berg unterschiedliche Auffassungen über einige Themen der Unternehmensführung bestehen, die letztlich nicht in eine gemeinsame Perspektive überführt werden konnten"

Redet doch einmal Klartext - so was versteht kein normal denkender Mensch!

Also: Was genau ist vorgefallen?! Was steckt hinter diesem Abgang?
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BWMK
2 monate vor
Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir keine Details nennen können. Das gebietet der Respekt vor der Vereinbarung der handelnden Personen.
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Stefan
2 monate vor
zitiere BWMK:
Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir keine Details nennen können. Das gebietet der Respekt vor der Vereinbarung der handelnden Personen.


Verheimlichen und verschweigen ist die schlechteste Variante.

Wahrscheinlich kommen die wahren Gründe sowieso durch Mundpropaganda an's Licht.

Das ist Ihre Entscheidung.
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BWMK
2 monate vor
Wir als BWMK sowie alle Träger, die in der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) organisiert sind, setzen uns seit vielen Jahren proaktiv und im Dialog mit den politisch Verantwortlichen für die Reform des Werkstatt-Entgelts und die Entwicklung der Werkstätten ein. Um eine Lösung im Sinne aller Beteiligten zu schaffen, sind auch politische Entscheidungen notwendig. Wir werden uns weiter dafür engagieren, Menschen mit Behinderungen Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen und an einer Entgelt-Reform zu arbeiten.
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ein Behinderter
2 monate vor
Ist vielleicht sind jetzt endlich die arbeitsrechtlichen Machenschaften der Geschäftsführung des BWMK (inkl. Subunternehmen) gegenüber seinen behinderten Mitarbeitenden und Mitarbeitenden in arbeitnehmerähnlichen Rechtsverhältnis ans Tageslicht gekommen?

Es geht nicht um die geringe Entlohnung von 133 € monatlich. Dafür sind alle Bundesregierungen verantwortlich. Seit 2009 verstoßen die vorhandenen Gesetze gegen die UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 27 (gleiche Arbeit und Lohn für Nichtbehinderte und Behinderte) . Wegen diesem Verstoß gegen diese Menschenrechte wurde die Bundesrepublik schon mehrfach von der UN gerügt. Diese Untätigkeit verursacht hohe Sozialkosten. Bei gerechter und ausreichender Entlohnung müssten behinderte Arbeitnehmer keine Grundsicherung beziehen und könnten auch Steuern zahlen.
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