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Heilpraktiker contra Grüne: Es geht um mehr als Homöopathie

Beim Bundesparteitag der Grünen wurde ein Antrag angenommen, nach dem gesetzliche Krankenkassen homöopathische Behandlungen nicht mehr erstatten sollen, da nur „wissenschaftliche Medizin“ finanziert werden dürfe.

Homöopathie wurde in mehreren Redebeiträgen als unwirksam oder unwissenschaftlich abgewertet, positive Erfahrungsberichte fanden kaum Beachtung.​

"Aus Sicht der Heilpraktiker geht es dabei um mehr als nur um Homöopathie: Es droht eine Ausgrenzung aller Verfahren, die nicht in ein enges, naturwissenschaftlich reduziertes Weltbild passen, obwohl der Mensch in seiner Ganzheit – körperlich, seelisch, energetisch und biografisch – weit komplexer ist. Die Erfahrungsheilkunde, zu der auch Homöopathie und andere naturheilkundliche Verfahren gehören, hat sich in der täglichen Praxis vielfach bewährt und darf nicht aus ideologischen oder machtpolitischen Gründen an den Rand gedrängt werden", bekannt sich die Union Deutscher Heilpraktiker, Landesverband Hessen, zu sinnvoller wissenschaftlicher Forschung, warnt jedoch vor einem missbräuchlich verengten Wissenschaftsbegriff, der bewährte Therapieansätze und ganzheitliche Sichtweisen pauschal delegitimiert. Oberstes Kriterium müsse das Wohl des Patienten bleiben – nicht parteipolitische Interessen oder wirtschaftliche Erwägungen.​

Der vollständige Originaltext „Es geht um mehr als Homöopathie“ des 1. Vorsitzenden Dr. rer. nat. Klaus Zöltzer ist auf der Internetseite der UDH Hessen unter  https://www.udh-hessen.de/verband/aktuelles/information_zur_aktuellen_homoeopathie_debatte/index_ger.html nachzulesen.​

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