Blickfänge am Stand der Hessenagentur waren die Totes-Meer-Salzgrotte, die Saline in Bad Orb, die Märchenfestspiele, die Ronneburg sowie die Kneippananlage in Mernes.
„Wir haben ein großes Potential, dass wir auch in diesem Jahr in Berlin eindrucksvoll präsentiert haben“, sagt Landrat Erich Pipa. Dabei habe der Kreis mit seinen Partnern unter anderem die Brüder Grimm auffällig in Szene gesetzt. Denn anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Haus- und Kindermärchen waren in der Hessenhalle auch die Hanauer Tourismusverantwortliche Heidi Williams mit Wolfgang Kamberg und Ulrich Lüer als überzeugende Darsteller von Jacob und Wilhelm Grimm vertreten.
Wie Amtsleiter Walter Dressbach bestätigt, sei der Auftritt bei den internationalen Gästen auf große Beachtung gestoßen. Als prominenter Besucher konnte unter anderem Hessens Tourismusminister Florian Rentsch begrüßt werden. Er zeigte sich beeindruckt vom „märchenhaften Auftritt der Stadt Steinau an der Straße“ sowie der Aufzählung einzigartiger Museen im Main-Kinzig-Kreis. Vorgestellt wurden das Eisenbahnmuseum in Schlüchtern, das begehbare Ohr im Museum Gelnhausen, das Sotzbacher Feuerwehrmuseum, das hessische Puppenmuseum und das Papiermuseum in Hanau.
Für eine außergewöhnliche Attraktion wurde in Halle 26 am Stand von Indonesien vorgestellt. Dr. Werner Weiglein aus Meerholz informierte über sein neues Papua-Museum, das in einem Jahr im Palais in dem Gelnhäuser Stadtteil zusammen mit einem Kaffeehaus eröffnet werden soll. Auch die historischen Sehenswürdigkeiten aus dem Main-Kinzig-Kreis waren gefragt.
Nach Auskunft von Burkhard Kornherr, Sachgebietsleiter Tourismus, weckten auch das neue Icelab in Bad Soden-Salmünster sowie der Premiumwanderweg Spessartbogen das Interesse. Das neue Angebot wurde unter der Rubrik Aktiv-Tourismus in die Werbekampagne des Kreises einbezogen, ebenso wie auch historischen Wanderrouten (Birkenhainer Straße und Eselsweg) und die Radfahrrouten. Vor allem der Mainradweg und der ausgezeichnete Bahnradweg Hessen stehen nach einer Umfrage des ADFC in der Beliebtheit ganz oben.
An den fünf Messetagen informierten sich rund 160.000 Fachbesucher und Privatbesucher, über die neuen Trends in der Reisebranche. 11.000 Firmen und Institutionen präsentierten ihre Angebote. „Die ITB Berlin ist immer auch ein internationales Medienereignis“, bestätigte Kornherr. Und Amtsleiter Walter Dreßbach zeigte sich erfreut darüber, „dass auch viele internationale Besucher unsere Reiseziele angefragt haben“.
Foto: Unser Bild zeigt Staatsminister Florian Rentsch (Zweiter von links) am Stand von Spessart-Kinzigtal mit (von links) Burkhard Kornherr, Almut Boller (Geschäftsführerrein des Hessischen Heilbäderverbandes), ein Vertreter der Märchenstraße und Walter Dreßbach.



