Das mehrfach ausgezeichnete Überwachungs- und Regelsystem für das Niederspannungsnetz wurde gemeinsam von der Mainova AG, der Bergischen Universität Wuppertal, der SAG GmbH und der Bilfinger Mauell GmbH entwickelt.
Dr. Peter Birkner, Technikvorstand der Mainova: „Wir freuen uns über das Interesse unserer holländischen Nachbarn an dieser innovativen Technologie. Sie zeigt, dass die Energiewende grenzübergreifend voranschreitet und damit der Bedarf an intelligenten Lösungen als Alternative für einen kostenintensiven Netzausbau zunimmt.“ Bei dem zweieinhalbstündigen Besuch in der Konzernzentrale der Mainova AG in Frankfurt hatten die niederländischen Wirtschaftsvertreter darüber hinaus Gelegenheit, sich über die Energiewende in Deutschland und den Ausbau der erneuerbaren Energien durch die Mainova zu informieren.
Außenhandelsministerin Lilianne Ploumen: „Erneuerbare Energien sind die Stromlieferanten der Zukunft. Ihr Ausbau muss aber sowohl für die Wirtschaft als auch für die Verbraucher bezahlbar bleiben. Dazu gehört auch, das Netz intelligenter zu machen anstatt es auszubauen. Das Frankfurter Smard Grid-Projekt zeigt eindrucksvoll, dass dies mit verhältnismäßig einfachen Mitteln möglich ist.“
Über „iNES“
Das Frankfurter Smard Grid-Projekt „iNES“ wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Hessischen Staatspreis für intelligente Energie in der Kategorie Energie-Netze. Die intelligente Ortsnetzstation ermöglicht die kosteneffiziente Integration von dezentralen Stromerzeugungsanlagen in das Verteilnetz. Seit Mitte 2012 wird die Technologie in zwei Testgebieten in den Frankfurter Stadtteilen Bergen-Enkheim und Bornheim erprobt. Sie ermöglicht die Steuerung von Lastflüssen im Netz, um Überlastungen zu vermeiden. Hintergrund ist die rasch wachsende Einspeisung erneuerbarer Energien, die für die Netzbetreiber eine zunehmende Herausforderung darstellt.


