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„Kreisfreiheit positiv für Unternehmen“

„Kreisfreiheit positiv für Unternehmen“

Ende 2017 hatte der Materialtechnologie- und Recyclingkonzern Umicore seine europäische Sparte "Technical Materials" an die SAXONIA Edelmetalle GmbH, einem traditionsreichen deutschen Veredler, Hersteller und Recycler chemischer Edelmetallverbindungen, Halberzeugnissen und Kontaktteilen, verkauft.

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Seither firmiert das Unternehmen im Industriepark Wolfgang in Hanau mit rund 300 Mitarbeitern unter seinem neuen Namen "SAXONIA Technical Materials GmbH" oder kurz "SAXONIA TM". Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und Wirtschaftsförderin Erika Schulte statteten dem Unternehmen nun einen Besuch ab und sprachen mit den Geschäftsführern Torsten Warwas und Volker Schmitz von der SAXONIA Technical Materials GmbH. "Ich hoffe Sie fühlen sich als neues Mitglied in der Gruppe der Hanauer Materialtechnikunternehmen am Standort wohl und habe sich gut eingelebt!" sagte OB Kaminsky.

"Absolut!", bestätigten die Geschäftsführer. "Wir sind sehr zufrieden hier am Standort und wollen auch in Zukunft gerne in Hanau bleiben", sind sie sich einig. "Das Jahr 2018 haben wir genutzt, um Verwaltungsbereiche wie z.B. Rechnungs- und Personalwesen und die komplette IT-Architektur, die bisher von der Umicore verantwortet wurden, bei der SAXONIA neu aufzubauen und umzustellen. Hierzu wurden am Standort Hanau im Laufe des Jahres 2018 auch die entsprechenden Mitarbeiter neu eingestellt", berichtet Schmitz. "Zum Jahreswechel 2018/19 erfolgte die technische Abkopplung sämtlicher Systeme von belgischen Umicore-Konzern in Brüssel und die neuen TM-eigenen Systeme in Hanau wurden in Betrieb genommen. Die Umstellung verlief erfolgreich, bis auf kleinere Kinderkrankheiten, die bis Mitte des Jahres behoben werden. Dann können wir unsere Prozesse an die eines Mittelständlers anpassen", so Schmitz.

Die Geschäfte hätten sich – nach einem kleineren Einbruch zu Beginn des Jahres – gut entwickelt und man sei aufgrund der sehr positiven Entwicklung auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, berichtete Warwas. In diesem Zusammenhang habe er auch die Berichterstattung über die angestrebte Kreisfreiheit der Stadt mit großem Interesse verfolgt. "Das Bestreben Hanaus nach Kreisfreiheit begrüßen wir sehr, da diese Entwicklung auch für unser Unternehmen - insbesondere als Arbeitgeber - sehr positiv wäre", sagte Warwas. Eine Stadt, die sich eigenständig positioniere und dadurch auch an Image und Bedeutung gewänne, sei für das Unternehmen von Vorteil und für Arbeitnehmer zudem attraktiver. "Die Kreisfreiheit wäre der nächste konsequente Schritt in der positiven Entwicklung, die Hanau in den vergangenen Jahren genommen hat", sagte Warwas, der Hanau aus seiner früheren Tätigkeit bei Degussa gut kennt, dann für Umicore in Italien tätig war, und nun für die Tätigkeit bei SAXONIA TM zurückgekehrt ist. "Ich bin sehr beeindruckt von dem, was hier in meiner Abwesenheit geschehen ist und hoffe, dass Hanau die angestrebte Kreisfreiheit erlangt!", so der Geschäftsführer.

Foto: Erika Schulte, Geschäftsführerin Hanau Wirtschaftsförderung GmbH, Geschäftsführer Torsten Warwas, Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Geschäftsführer Volker Schmitz von der SAXONIA Technical Materials GmbH.

Foto: Stadt Hanau

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