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Detektive in Frankfurt: Was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

Detektive in Frankfurt: Was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

Der Detektiv ist vielen Menschen nur aus dem Fernsehen bekannt oder aus dem Kaufhaus.

Kaum jemand weiß, wie umfangreich mögliche Jobs sein können und was Detektive wirklich alles dürfen. Eine klassisch-staatliche Ausbildung gibt es nicht, stattdessen werden schulische Ausbildungslehrgänge und Coachings von erfahrenen Detekteien angeboten. Im Schnitt dauert die Ausbildung zwei Jahre, während dieser Zeit wird schon viel Praxiserfahrung gesammelt. Wie die Alltage Frankfurter Detektive aussehen können, verraten wir.

Wo arbeitet ein Detektiv in Frankfurt?

Wenn eine Detektei Frankfurt als ihr Revier auserkoren hat, arbeiten die Detektive meist in der ganzen Stadt, gelegentlich aber sogar darüber hinaus. Es ist üblich, dass ganze Bereiche und Gebiete als Arbeitsorte dienen, in Frankfurt könnte es das ganze Rhein-Main-Gebiet sein.

Fast immer gibt es ein Büro, von dem die Koordination der verschiedenen Aufträge erfolgt, Anrufe entgegen genommen und Einsätze geplant werden. Manchmal lehnen Detektive bestimmte Aufträge auch ab, wenn sie nicht rechtskonform sind.

Ausnahmen des Arbeitsortes gibt es vor allem bei fest angestellten Detektiven. Wer als Kaufhausdetektiv tätig ist, arbeitet im Laden- oder Kaufhaus. Wer hingegen als Wirtschaftsdetektiv aktiv ist, wählt meist ein oder mehrere Wirtschaftsunternehmen als Arbeitslocation.

Typische Aufträge für Detektive – was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

Die Bandbreite an Aufträgen ist groß. Privatdetektive beobachten mitunter Personen, um Verdachtsmomente zu bestätigen oder zu entkräften. Es kann sich dabei um Fälle im Familien- oder Partnerschaftsbereich handeln, aber auch um Ermittlungen bei Nachbarschaftsstreits. Selbst Behörden engagieren mitunter Detektive, um illegale Müllsünder zu erwischen oder Betrugsfälle bei staatlichen Leistungen aufzudecken.

Wirtschaftsdetektive befassen sich mit anderen Schwerpunkten. Sie recherchieren bei Verdacht auf Betrug, checken Krankmeldungen von Mitarbeitern oder sammeln Beweise bei unternehmensinternem Diebstahl. Manche Einsätze bedürfen stundenlangen Observationen aus dem Auto heraus, andere finden direkt im Kundenkontakt statt. Detektive können Zeugen befragen oder Unterlagen beschaffen, manchmal arbeiten sie auch mit moderner Technik wie GPS-Trackern und versteckten Kameras.

Grenze und Zusammenarbeit mit der Polizei – was ist möglich?

Ein Detektiv ist auf privatrechtlicher Basis tätig und hat keine sogenannten hoheitlichen Befugnisse. Festnahmen, Durchsuchungen oder Beschlagnahmungen gehören nicht zu ihren Aufgaben. In bestimmten Situationen können sie aber mit der Polizei kooperieren. Das passiert bei Diebstahl immer wieder. Der Ladendetektiv hält den Dieb fest, die Polizei kümmert sich um die restlichen Angelegenheiten. Wann immer Detektive auf eine Straftat stoßen, informieren sie die Polizei und übergeben ihre Beweise. Das kann die Ermittlungen der Behörde unterstützen. Zulässig sind die Beweise nur dann, wenn sie mit rechtlich zulässigen Maßnahmen ermittelt wurden.

Wie viel verdient ein Detektiv im Durchschnitt?

Was ein Detektiv verdient, hängt von vielen Faktoren ab. Die Qualifikation ist ein Hauptkriterium und auch die Anstellungsart spielt eine Rolle. Wer als Einsteiger in einer Detektei tätig ist, erhält ein Grundgehalt im unteren bis mittleren Bereich. Überstunden sind bei besonderen Einsätzen möglich. Ein selbstständiger Detektiv kann pro Stunde abrechnen und hier je nach Fall moderate oder auch hohe und sehr hohe Honorare verlangen.

Kaufhausdetektive verdienen meist weniger als spezialisierte und selbstständige Privatdetektive, da sie angestellt sind und die Aufgaben kaum schwanken. Dafür haben sie eine kontinuierliche Beschäftigung und müssen sich nicht mit schwankenden Gehältern und Auftragslagen herumärgern. Mit gutem Ruf und breitem Netzwerk ist aber auch das Alltagsleben eines Privatermittlers im Job gut gefüllt.

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