Kurz vor Beginn der Sommerferien zeigten die 23 Teilnehmer/innen aus den 5. + 6. Klassen des Real- und Gymnasialzweiges unter der Kursleitung von Michelle Schindler ihr selbst geschriebenes Stück „Die düstere Geschichte des Internats zum schwarzen Schwan“ in ganzer Länge.
Die Premiere erfolgte vormittags vor ca. 150 Mitschülern in der Aula der Schule und wurde begeistert bejubelt. Am Abend fand eine weitere Aufführung für Freunde und Familien der Teilnehmer statt, die mindestens genauso begeistert waren.
Die aufgeführte „Horror-Krimi-Tanz-Komödie“ zeigte die Geschichte eines Mädchen-Internats für Tanz und Gesang, an dem eine prominente Schülerin aufgenommen wird, wonach einige Schülerinnen auf mysteriöse Weise verschwinden. Gelangweilte Geister trieben dort ihr Unwesen, Geheimagenten wurden von der Direktorin beauftragt und der Hausmeister entsorgte geheimnisvolle Müllsäcke. Der Schulalltag, mit Unterricht und Konkurrenzkämpfen um die Rolle der Prima Ballerina, lief bis zum bittersüßen Ende weiter.
Seit Beginn des noch laufenden Schuljahres haben die kleinen Schauspieler an der Friedrich-August-Genth-Schule grundlegende Kenntnisse des darstellenden Spiels erlernt. Nachdem das Genre nach den Interessen der Kinder ausgewählt wurde, konnte mittels einer Schreibwerkstatt das Drehbuch geschrieben und in experimentierendem Bühnenspiel erweitert werden. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Selbstständigkeit und Kreativität der Schülerinnen und Schüler. So konnten diese nicht nur ihr Rollenprofil sondern auch Kostüme, Requisiten, Lichteinstellungen und Musikbeiträgen mit auswählen und gestalten. Ebenso kümmerten sie sich um Werbung bzw. Einladungen zur Aufführung und die Umsetzung der Technik. Somit wurden eigenverantwortliches Handeln, Selbstvertrauen, Kommunikationsfähigkeit, Teamwork und Ausdrucksweise gefördert. Die Ausstattung der Schule mit Bühne, Licht- und Musikanlage sowie dem Theater-Keller mit einem breiten Fundus an Kostümen und Requisiten aus Aufführungen vergangener Jahre bot vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
Alle Teilnehmenden sind sich einig, dass Sie auch in Zukunft Theater spielen wollen. Auf ihre erfolgreiche Darbietung und Ihre persönlichen Leistungen können die Schülerinnen Anna Asarow, Sonay Aydugdu, Lilli Pauline Borde, Elisa Bräunlich, Julia Brodsky, Susan Caner, Elvira Elfinger, Anna Geissler, Alina Gladunov, Luciana Kleppe, Natascha Köcher, Lea Landmann, Samira Mohr, Celina Pritchard, Anna Ruhl, Larissa Schuller, Elise van Setten, Lisa Shijaku, Ida Stock, Matteo Surkau, Natalie Weber und Lahela-Sophie Zech sehr stolz sein.



