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Mit Judo: Florstädter überwältigt Randalierer im Zug

Mit Judo: Florstädter überwältigt Randalierer im Zug

Ein 35-Jähriger aus Florstadt hat am vergangenen Sonntagmorgen einen Randalierer im Regionalexpress von Frankfurt/Main nach Gießen überwältigt und mit gekonnter Judotechnik zu Boden gebracht.

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Der Störenfried, ein 18-Jähriger aus Gelsenkirchen, wollte einem schlafenden Mitreisenden die Brille und dessen Zigaretten stehlen. Ein anderer Fahrgast bemerkte den Vorfall und sprach den 18-Jährigen an. Der junge Mann wurde daraufhin sehr aggressiv und bedrohte die Männer. Als sich dann noch der 35-Jährige aus Florstadt einmischte, verließ der 18-Jährige vorerst den Wagen. Kurze Zeit später kehrte er mit einer Bierflasche zurück und setzte seine Drohungen mit Gewalt noch massiver fort.

Bevor der 18-Jährige zuschlagen konnte, überwältigte der Florstädter den Randalierer mit gekonnter Judotechnik. Ein Bundespolizist, der zufällig im Zug war, unterstützte die Männer. Bei der Ankunft im Bahnhof Gießen nahmen Beamte des Bundespolizeireviers Gießen den unter Alkoholeinfluss stehenden Störenfried in Empfang. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Bei dem 18-Jährigen handelt es sich um einen Asylbewerber aus Gelsenkirchen, der unter anderem auch in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen mit falschem Namen gemeldet war.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 18-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet.

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