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Nidda: Schuhe, Schuhe und noch mehr Schuhe

Nidda: Schuhe, Schuhe und noch mehr Schuhe

Dass bei einer Inventur immer ein gewisser Fehlbestand festgestellt wird, das ist leider keine Seltenheit.

Evonik

Wenn einem Schuhgeschäft aber Dutzende Paar Schuhe fehlen, dann ist das schon ungewöhnlich. Ein Schuhgeschäft aus Nidda veranlasste der hohe Fehlbestand an Schuhen im Mai dazu, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Schnell fand sich eine Spur, wie die Schuhe abhandengekommen sein könnten. Eine ehemalige Mitarbeiterin des Schuhgeschäftes verkaufte nämlich gerade eine große Menge an Schuhen bei verschiedenen Online-Verkaufsportalen. Nach einigen getätigten Ermittlungen beantragen die Beamten des Polizeipostens in Nidda, die den Fall zur Bearbeitung haben, über die zuständige Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume der ehemaligen Mitarbeiterin.

Den Beschluss vollstreckten sie Ende Mai bei der 31-Jährigen aus Nidda und wurden fündig. Rund 70 Paar Schuhe verschiedenster Marken fanden sie, dazu diverse weitere Artikel, wie Geleinlagen und Lederspray. Weitere 100 Paar hatte die 31-Jährige wahrscheinlich schon über das Internet verkauft. Auch in einer Art Hausverkauf könnten mehrere Paar Schuhe den Besitzer gewechselt haben. Über mehrere Monate ließ die 31-Jährige vermutlich nach und nach immer wieder Schuhe von ihrem damaligen Arbeitsplatz mitgehen. Zur Tat äußern wollte sich die Tatverdächtige bislang nicht. Die Ermittlungen dauern an.

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