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EKHN und EKKW unterstützen Hospital im Gaza-Streifen mit 60.000 Euro

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) stellen gemeinsam 60.000 Euro aus ihren Ökumenemitteln zur Unterstützung des Ahli Arab Hospitals im Gaza-Streifen bereit.

Mit der Spende wollen beide Kirchen ein Zeichen der ökumenischen Verbundenheit setzen und einen Beitrag zur dringend benötigten humanitären Hilfe leisten.

Die anglikanische „Bischöfliche Kirche in Jerusalem und dem Mittleren Osten“ ist Trägerin des Ahli Arab Krankenhauses und Mitglied der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS). Auch die EKKW und die EKHN sind Mitglieder der EMS und im Unterstützendenkreis des Ahli Arab Hospitals aktiv. Das Krankenhaus ist das einzige christliche Krankenhaus im Gazastreifen – und eines der wenigen, die überhaupt noch in Betrieb sind. Es ist seit Monaten massiv überlastet. Trotz widrigster Bedingungen und wiederholter Schäden leisten die Mitarbeitenden weiterhin medizinische Versorgung für die Zivilbevölkerung.

Landeskirchenrat Pfarrer Dr. Diethelm Meißner, Ökumenedezernent der EKKW, betont die Bedeutung der gemeinsamen Unterstützung: „Angesichts des unermesslichen Leids der Menschen im Gaza-Streifen wollen wir mit dieser Spende ein sichtbares Zeichen der Nächstenliebe setzen. Wir hoffen, dass wir damit einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation leisten können.“

Auch Oberlandeskirchenrätin Pfarrerin Christina Schnepel, Leiterin des Zentrums Ökumene der EKHN und EKKW, hebt die Dringlichkeit hervor: „Die Situation für die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen ist anhaltend prekär und die medizinische Versorgung noch immer unzureichend. Die Mitarbeitenden des Ahli-Arab-Hospitals arbeiten unter lebensgefährlichen Bedingungen und mit bewundernswertem Engagement. Weil wir als Kirche der Ökumene davon überzeugt sind, dass jeder einzelne Mensch die gleiche Würde besitzt, hat auch jeder das Anrecht auf Hilfe und medizinische Versorgung: Hier ist Not, die wir mit unserem Beitrag helfen wollen zu lindern.“

Bereits in der Vergangenheit hatten EKHN und EKKW ihre tiefe Betroffenheit über die Situation des Krankenhauses zum Ausdruck gebracht und um internationale Aufmerksamkeit für die humanitäre Lage vor Ort gebeten. Die Landeskirchen verurteilen Terror und Gewalt, die mit dem Überfall der Terror-Organisation Hamas auf Israel am 7. Oktober eskaliert sind. Die Menschen in der Region leiden. Die strikte Einhaltung des Völkerrechts und die Schonung der Zivilbevölkerung auf allen Seiten in diesem Krieg bleiben den Kirchen ein Anliegen.

Mit der jetzigen Spende setzen die beiden Landeskirchen ihre Verbundenheit mit den Partnerorganisationen und den Zivilpersonen in Gaza fort und rufen zugleich zur weiteren Unterstützung auf.

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