Positive Reallohnentwicklung setzt sich fort
Mit diesem zehnten Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal in Folge setzte sich die positive Reallohnentwicklung auch im dritten Quartal 2025 fort. Überdurchschnittlich stark erhöhten sich die Nominallöhne im dritten Quartal 2025 unter anderem im Bereich „Information und Kommunikation“ (plus 12,4 Prozent), im Gastgewerbe (plus 9,2 Prozent) sowie im Bereich „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ (plus 9,1 Prozent). Insgesamt verzeichnete der Dienstleistungsbereich ein Nominallohnplus von 3,8 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres. Im Produzierenden Gewerbe lag der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal bei 5,4 Prozent.
Vollzeitbeschäftigte mit den stärksten Nominallohnzuwächsen
Betrachtet man die Beschäftigten nach ihrem Beschäftigungsumfang, wiesen Vollzeitbeschäftigte mit 4,3 Prozent im dritten Quartal 2025 den stärksten Nominallohnanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Die Nominallöhne von Beschäftigten in Teilzeit stiegen ebenfalls deutlich um 3,7 Prozent. Für geringfügig Beschäftigte war ein Lohnanstieg von 0,8 Prozent im dritten Quartal 2025 zu verzeichnen.
Unter den Vollzeitbeschäftigten hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten mit durchschnittlich 8,2 Prozent das sechste Quartal in Folge die größten Nominallohnzuwächse. Der Trend, dass die Nominallöhne der Geringverdienenden prozentual am stärksten steigen, setzte sich somit fort. Für das Fünftel mit den höchsten Verdiensten stiegen die Nominallöhne um 3,2 Prozent und damit weniger stark als die Verdienste aller Vollzeitbeschäftigten.




Kommentare
Plus von 1,5%, bei einem Lohn von sagen wir einmal 2000 Euro, sind das sagenhafte 30 Euro.
Ist nicht weiter zu kommentieren.