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„Gelbe Hand“ für Azubis: Für einen toleranten Main-Kinzig-Kreis

„Gelbe Hand“ für Azubis: Für einen toleranten Main-Kinzig-Kreis

Für einen toleranten Main-Kinzig-Kreis: Azubis können sich bis Mitte Januar um die „Gelbe Hand“ bewerben.

Dabei geht es um einen Wettbewerb gegen Rechtsextremismus und Rassismus am Arbeitsplatz und darüber hinaus. Gesucht werden Projekte, die sich kreativ für mehr Toleranz und gegen Diskriminierung einsetzen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an alle, die im Main-Kinzig-Kreis eine Ausbildung machen und zum Beispiel in ihrem Betrieb oder an der Berufsschule ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen, beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ mitzumachen.

„Ob Kurzfilm, Social-Media-Kampagne, Ausstellung über Menschen mit Migrationshintergrund oder Demokratie-Aktion zur kommenden Bundestagswahl: Ganz egal, für welches Projekt sich junge Menschen im Main-Kinzig-Kreis entscheiden, jede Idee gegen Rassismus und Diskriminierung zählt“, so Peter Manns. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Hessen-Mitte sieht „bei Rechtsextremen, die immer dreister auftreten, eine enorme Gefahr“. Es komme darauf an, „extrem rechten und rassistischen Machenschaften überall entschlossen einen Riegel vorzuschieben“. Vor allem auch am Arbeitsplatz. Der Wettbewerb „Gelbe Hand“ sei deshalb „eine ideale Motivation für junge Menschen, sich im Kampf gegen alles Rassistische zu engagieren“.

„Ob auf dem Bau, in der Gebäudereinigung oder im Garten- und Landschaftsbau – ob im Handwerk, in der Industrie oder in der Dienstleistung: Überall im Main-Kinzig-Kreis arbeiten viele Menschen aus unterschiedlichsten Nationen ideal zusammen. Da ist kein Platz für Diskriminierung, Hass und Hetze“, so Peter Manns. Teilnahmeschluss für den Wettbewerb „Gelbe Hand“ ist der 15. Januar 2025. Der kreativsten Idee winkt ein Preisgeld von 1.000 Euro. Für den zweiten Platz gibt es 700 Euro und für den dritten 500 Euro. Die „Gelbe Hand“ wird seit 18 Jahren von dem Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung gegen Rassismus“ vergeben. Die Preise werden im März nächsten Jahres in Magdeburg verliehen.

Weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen der „Gelben Hand“: https://www.gelbehand.de/setz-ein-zeichen/wettbewerb-aktuell

gelbehandazubis az

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Kommentare

2
D.A.
1 jahr vor
Was denn noch alles? Ich kann das Wort Toleranz bald nicht mehr hören! Es wird zu sehr strapaziert.
Nur weil es im Mainstream richtig hipp ist Tolerant zu sein treibt es immer und immer wieder neue Blüten.
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1
Ur-Stephan
1 jahr vor
Zum Glück ist die Ära der direkt Linksgrünen vorbei und die Begriffe werden (hoffentlich) im neuen Jahr weniger verwendet.

So viel Demokratie und Toleranz gegen Hass und Hetze reicht tatsächlich für die nächsten Jahre.
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3
Prof. ad. Wilfried W
1 jahr vor
Aus einer Aussendung von mir "Tolerant & In-Tolerant":

Wer tolerant ist, muß es nicht ständig artikulativ wie eine
Monstranz vor sich hertragen/betonen: Er ist es einfach!

Deshalb zur Erinnerung:

A) Tolerant = Andere Auffassungen achten und dulden.
B) In-Tolerant = Keine andere Meinung außer der eigenen
gelten lassen.

Na?
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