Welche Rolle spielen Schulleitungen, wenn Nachhaltigkeit, Demokratiebildung und Zukunftskompetenzen fest im Schulalltag verankert werden sollen? Mit diesen Leitfragen beschäftigte sich die Schulleitungstagung der Club of Rome Schulen am 20. und 21. November 2025 in der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden
Schulleiter/-innen und Club of Rome-Beauftragte aus dem bundesweiten Netzwerk kamen zusammen, um sich über Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven nachhaltiger Schulentwicklung auszutauschen. Im Mittelpunkt stand dabei der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, der globale Perspektiven, systemisches Denken und verantwortungsvolles Handeln als zentrale Bildungsziele beschreibt.
Ein Schwerpunkt der Tagung lag auf dem Whole School Approach, der Schule als lernende Organisation begreift. Impulse zeigten auf, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur im Unterricht, sondern auch in Schulorganisation, Führungskultur und Kooperationen wirksam werden kann. Der Rückblick auf die Netzwerkkonferenz 2025 und auf Hospitationen sowie der Ausblick auf zukünftige Schwerpunkte – etwa zu Künstlicher Intelligenz, Demokratie und Nachhaltigkeit – verdeutlichten die enge Verbindung zwischen globalen Zukunftsfragen und schulischer Innovation.
Am zweiten Tag rückte die Rolle von Führungskräften und engagierten Lehrkräften in den Fokus. Konzepte wie „Leadership for Sustainability“ und „Teacher Leadership“ machten deutlich, wie Schulleitungen gemeinsam mit Lehrkräften Veränderungsprozesse anstoßen und langfristig sichern können.
Die Tagung zeigte: Die Ziele der Club of Rome Schulen – kritisches Denken, globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung – erfordern aktive Gestaltung durch Schulleitungen. Der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung bietet dafür eine zentrale Grundlage, um Schulen zukunftsfähig weiterzuentwickeln und junge Menschen auf die Herausforderungen von morgen vorzubereiten.




