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Vom BÜA-Schüler zum Azubi

Vom BÜA-Schüler zum Azubi

Schülerinnen und Schüler der BÜA (Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung) erfahren durch Auszubildende an der eigenen Schule, wie sich das Arbeitsleben eines Auszubildenden gestaltet und welche Ausbildungsberufe in der Arbeitswelt angeboten werden.

Evonik

Der Profilgruppenunterricht in der neuen Schulform BÜA ermöglicht eine intensive Betreuung und Vorbereitung der Jugendlichen auf dem Weg in eine duale Ausbildung.

Um Informationen über duale Ausbildungsberufe aus erster Hand zu bekommen, haben die Profilgruppenlehrkräfte die Kooperation mit Lehrkräften der eigenen Schule gesucht, die in der dualen Berufsausbildung unterrichten. Dank dieser Kooperation mit der Kollegin Jana Grimm (Fachkraft im Gastgewerbe, Hotelfach und Restaurantfachkraft), den Kollegen Holger Schmidt (KFZ-Mechatroniker/in), Christian Böhler (Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) und Bernd Klapp (Mechatroniker/in für Kältetechnik) konnten die BÜA-Klassen in ihrem Profilgruppenunterricht mittlerweile Auszubildende der unterschiedlichsten Ausbildungsjahre begrüßen, die ihre – teilweise auch recht unbekannten Ausbildungsberufe - souverän vorstellten, ihre dienstliche Tätigkeiten schilderten und ihre persönlichen Erfahrungen des auch manchmal unfreiwillig gewählten Berufes teilten. Die BÜA-Lernenden erfuhren aus erster Hand, wie man an einen der begehrten Ausbildungsplätze kommt, welche Hürden es dabei gibt und erfuhren, dass auch manchmal Überstunden zum Arbeitsleben dazugehören. Die Auszubildenden repräsentierten ihre Ausbildungsunternehmen, erfragten im Vorhinein auch die Möglichkeit, BÜA- Schülerinnen und -Schülern Praktika anzubieten, zeigten Imagefilme und machten auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten und Perspektiven nach der Ausbildung aufmerksam.

Die Auszubildenden sind oftmals kaum älter als die Zuhörerschar, die Lebenswelt zwischen Schule und Berufsleben unterscheidet sich jedoch enorm. Einig waren sich die Auszubildenden alle darin, die jungen BÜA-Lernenden zu ermuntern, verschiedene Praktika zu absolvieren und Chancen zu nutzen, sich über Berufe zu informieren und Hilfen für Bewerbungsprozesse anzunehmen. Deutlich wurde aber auch, dass Firmen von den Auszubildenden Pünktlichkeit und Durchhaltevermögen sowie die Bereitschaft verlangen, auch einmal den Besen zur Reinigung des Arbeitsplatzes selbst in die Hand zu nehmen.

Die erfolgreiche Berufsorientierungsreihe soll auch nach dem nun anstehenden Praktikum und weiteren beruflichen Veranstaltungen fortgesetzt werden. Eingeladen sind erneut Auszubildende der BSG-Ausbildungsbetriebe, sich und ihren Ausbildungsberuf und –betrieb im Rahmen einer 30 bis 45-minutigen Unterrichtseinheit vorzustellen. Dabei ist wieder angestrebt, dass die Jugendlichen durch die Fragen der BÜA-Lernenden in einen Austausch kommen und sich so eine gewisse Eigendynamik entwickelt – so kann relativ unkompliziert und ohne großen vorbereitenden Arbeitsaufwand für die jungen Auszubildenden diese Berufsorientierungseinheit für die BÜA-Lernenden vielfältige Einblicke in eine für sie bislang ungekannte Welt bringen und sie bei der Entscheidung für einen Ausbildungsberuf unterstützen.

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