Dafür bietet das Kloster in der Nähe von Würzburg die besten Voraussetzungen: Komfortable Bungalows, gutes Essen für alle Geschmäcker und eine atemberaubende Umgebung, die nach dem Lernen zum Wandern und Entspannen einlädt. Vor dem Mittagessen blieb gerade noch Zeit, sich häuslich einzurichten, um dann gleich mit dem Lernen zu beginnen. Wirtschaft und Ernährung sowie Biologie, Praktische Informatik und Religion waren die angesagten Lernfächer. Dafür waren neben dem Organisator Schulpfarrer Michael Lapp die beiden Oberstudienrätinnen Lena Groß und Ines Lange sowie der ehemalige Schüler und inzwischen Student der Informatik Adrian Bischof mitgefahren, um die gerade zum Abitur Zugelassenen entsprechend zu unterstützen.
Aber nicht nur Lernen stand auf dem Programm. Das Kloster bot mit seinen Stundengebeten die Möglichkeit, das Lernen zu unterbrechen. War der Gesang der Schwestern anfangs noch etwas befremdlich, versuchten einige Schülerinnen und Schüler bald erfolgreich mitzusingen oder einfach ihren Gedanken nachzuhängen. Das Gespräch mit einer Schwester der Communität Casteller Ring ermöglichte Einblicke in eine ganz andere Lebenswelt, die aber keineswegs als weltfremd empfunden wurde. Da das Kloster Schwanberg im Weinland Franken liegt, gehörte eine Weinverkostung zum Programm, wobei auch hier der Anlass, nämlich das Lernen, nicht ganz unberücksichtigt blieb: Die Schülerinnen und Schüler erhielten Information über die Weinherstellung und die Vermarktung.
Am Sonntagmittag fuhren gut gelaunte Abiturientinnen und Abiturienten zurück ins Kinzigtal, vollgepackt mit interessanten Eindrücken und auf dem besten Weg zum Abitur. Und wie man hört hat einigen sogar ein selbst auferlegtes digitale Detox - ein Wochenende ohne Handy – sehr gut getan.






