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Friedensplan für den russisch-ukrainischen Krieg

Friedensplan für den russisch-ukrainischen Krieg

Zum russischen Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine meldet sich VORSPRUNG-Leser Jörg Sternberg zu Wort.

"Am 21.11.25. drängt Trump die Ukraine zur Unterschrift unter einen zwischen Washington und Russland unter Geheimhaltung ausgehandelten 28 Punkte-Plan zur Beilegung des russisch-ukrainischen Kriegs innerhalb von fünf Tagen, ein Krieg, der im Februar 22 als 'Sonderaktion', so die russische Bezeichnung, begonnen und bisher hunderttausenden Soldaten und Zivilisten den Tod gebracht hat. Bis heute allerdings wird nicht nur am Feinschliff noch gearbeitet, da am Zustandekommen weder die Ukraine noch ihre politischen wie militärischen Unterstützer, die EU, beteiligt worden sind.

An der grundsätzlichen Deeskalations- und Friedensarchitektur des Entwurfes allerdings wird sich in der Essenz nichts ändern. In der für Leserbriefe gebotenen Kürze lassen sich folgende Punkte, soweit sie global und geopolitisch relevant sind, hervorheben. Es sind dies die ersten 5 Artikel: In Punkt 1 wird der Ukraine, entgegen der Darstellung des Westens, dass Russland das gesamte Land erobern wolle, die Souveränität garantiert. Punkt 2 vereinbart zwischen Russland, der Ukraine und Europa einen Nichtangriffspakt. Der würde Befürchtungen europäischer Militärs und Politiker, Russland würde (spätestens 2029 prophezeien einige) einmarschieren, außer Kraft setzen und auch unsere Hochrüstungsgeißel beenden. Punkt 3 spricht die Erwartung aus, dass weder Russland in Nachbarländer einfällt (wie in P. 2) noch die NATO weiterhin expandiert. Ein globaler Sicherheitsdialog zwischen Russland und der Nato unter Vermittlung der USA soll in Punkt 4 weitere Abrüstungsabkommen und Deeskalationsschritte einleiten. In Punkt 5 erhält die Ukraine nochmals Sicherheitsgarantien durch die USA zugesagt.

Konzeptionell ist das vorgelegte und weiter zu bearbeitende Paket zur Beendigung des aktuellen Kriegs ein Fortschritt, der die Alternative, die Selenskyj gesehen haben will zwischen dem Verlust der Würde oder dem eines Hauptunterstützers weitgehend vermeidet. Strategisch versuchen die USA mit der Einbindung Russlands im internationalen Wettbewerb um Rohstoffe und Absatzmärkte China zu isolieren beziehungsweise Chinas Aufstieg zur Supermacht möglichst zu verlangsamen. Die Vorteile, die Russland aus der Beendigung des Ukrainekriegs gewinnt, soll die Achse Russland-China schwächen. Wie auch immer. Hauptsache die Welt wird friedlicher, pluraler und gerechter. Davon sind wir noch meilenweit entfernt."

Jörg Sternberg
Hanau

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Kommentare

1
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 monate vor
Zitat:
noch ihre politischen wie militärischen Unterstützer, die EU, beteiligt worden sind.
Verständlich, denn es soll Frieden geben und nicht Rheinmetall Gefördert werden.
Die EU hatte lange genug Zeit sich darum zu kümmern, aber außer Waffenlieferung und Kriegstreiberei gab es nicht viel.
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3
Meine Meinung
5 monate vor
Die Russen haben oft genug deutlich gemacht, dass die eben sehr wohl die ganze Ukraine 'entnazifizieren' wollen (und was da noch so anfällt. Wie Polen, die Balten, Skandinavien, ja, und Deutschland auch). Es gibt nur einen Plan für Frieden: die Russen ziehen sich aus der gesamten Ukraine zurück, fertig. Besser wäre allerdings, das russische Reich würde zerschlagen und nachhaltig entmilitarisiert. Alles andere ist Kremlsprech.
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5
Der alte Hochstädter
5 monate vor
Das "russische Reich" wollen Sie "zerschlagen" ?
Was die Mongolen und die Tataren, was Napoleon, ja selbst die rote Revolution und die Nationalsozialisten nicht geschafft haben.

Von was träumen Sie eigentlich nachts ?

Ich will es eigentlich gar nicht wissen.
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3
felix
5 monate vor
Solch intellektuelle Höhenflügen sind nur bei regelmäßigem Konsum von tageschau und Co. möglich.
Lang lebe das betreute Denken!
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3
D.A.
5 monate vor
@ Meine Meinung
Sorry aber selten etwas dümmeres gelesen!
Schade um die zeit!
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4
Proximo
5 monate vor
Zitat:
Alles andere ist Kremlsprech.
Spätestens nach dieser Aussage haben Sie sich disqualifiziert.
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