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Typisch SPD: Hauptsache Geld verteilen

Typisch SPD: Hauptsache Geld verteilen

Zum Neujahrsempfang der SPD Main-Kinzig (wir berichteten) äußert sich VORSPRUNG-Leser Heinz Ullrich in seinem Leserbrief.

"Klartext reden - so die Überschrift eines Presseberichts über die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, beim Neujahrsempfang der SPD im Main-Kinzig-Kreis. Am Ende ihres Beitrags hat Frau Rehlinger den Genossen Mut gemacht, das 'Sondervermögen' von 100 Milliarden Euro als Chance zu sehen, Menschen für die Kommunalpolitik zu gewinnen. Schließlich mache es doch mehr Spaß Geld auszugeben, als über Gebührenerhöhungen zu diskutieren.

Das ist wieder typisch derzeitige SPD Politik, die mit der Helmut Schmidt SPD nach meiner Überzeugung überhaupt nichts mehr zu tun hat. Hauptsache Geld verteilen. Wo es herkommt, interessiert ja nicht. Diese Schulden zahlen übrigens nicht Kinder und Enkel, wie uns immer wieder erzählt wird, sondern es sind die Rentner, Sparer und Arbeitnehmer, die 90 Prozent der Bevölkerung repräsentieren durch eine schleichende Geldentwertung, also Inflation.

Schulden machen ist eine zutiefst unsoziale Politik. Frau Rehlinger sollte besser ihre Genossen bundesweit auf einen sorgsamen Umgang mit Steuergeldern einschwören. Allein Gelnhausen zahlt indirekt 2024 14 Millionen Euro über den Länderfinanzausgleich. 2025 und 2026 wird dieser Betrag noch höher ausfallen. Nur damit deutlich wird, welche Folgen eine  Politik hat, deren Vertreter  eine ganz besondere Art von Fähigkeit auszeichnet."

Heinz Ullrich
Gelnhausen

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Kommentare

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Heck
3 monate vor
Subventionen kommen ja auch nicht dort an, wo sie es sollten!
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H. Lotz
3 monate vor
Herr Ullrich hat nur zum Teil recht. Es lässt sich leicht belegen, dass andere Parteien ähnlich verfahren. Das Entscheidende erwähnt Herr Ulllrich auch nicht: Wrlche Gebühren sollten stattdessen erhöht werden? Welche Subventionen sollten gekürzt oder gestrichen werden. Immer wieder erstaunlich, zu welcher Sprache sich einige Leserbriefschreiber hinreißen lassen. Von Intelligenz zeugt das jedenfalls nicht!
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Hätteesgernschönhier
3 monate vor
Gut geschrieben, Herr Ullrich.
Zum Zustand der SPD empfehle ich einen aktuellen Beitrag von Wolfgang Kubicki, erschienen bei Cicero:

https://www.cicero.de/wolfgang-kubicki
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Hätteesgernschönhier
3 monate vor
https://www.cicero.de/innenpolitik/ki-gutscheine-erbschaftsteuer-deutschland-korb-neid-und-ideenlosigkeit-zum-zustand-der-spd

Hier der richtige Link
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Prof.ad.Wilfried W.
3 monate vor
A) Wir haben offiziell 15 Variationen einer Demokratie.
Plus "unsere/meine Demokratie".

B) In der BRD haben wir offiziell eine repräsentative
Demokratie, die in der Praxis zu einer "Parteien-Demokratie"
mutiert ist.

>>> Und verantwortlich für die Situation ist der wählende
Souverän, der sich regelmäßig vor den Wahlen von
den "Sonntagsreden" beeinflussen läßt.
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Geld von den Anderen
3 monate vor
Herr Ullrich, Sie haben ja so recht. Nicht nur in Gelnhausen, auch in anderen Städten und Gemeinden, in denen hauptsächlich die SPD regiert, wird oft blind Geld ausgegeben. Ich erinnere mich noch, als Rheinland-Pfalz die Übernahme der Kindergartenbeiträge beschlossen hat und konnte das nur, weil sie aus dem Länderfinanzausgleich das Geld bekamen. Damit haben sie Wahlkampf gemacht und gewonnen. Den SPD Wählern war das auch offenbar egal, woher das Geld kam. Die SPD spricht nur vom Sozialabbau, den sie verhindern wollen. Woher das Geld kommt ist doch egal. Die Hauptsache es geht den Schmarotzern gut. (Ich meine nicht die Hilfsbedürftigen, siehe "Bürgergeld"). Wenn wir nur das Geld hätten, was illegal ausgegeben wird hätten, würde es uns allen reichen (Clans usw. Die Liste ist unendlich lang.) Hoffentlich kommt ein Fingerzeig am Wahlabend.
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Heinrich
3 monate vor
Wo wurde Geld verteilt? Ich hab noch gar keins bekommen...
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