Ein starkes Zeichen gegen Gewalt

Julia Grünberg, die die Veranstaltung organisiert hat, sowie Hanifa Haqani, Religionswissenschaftlerin und Geschäftsführerin von Rumi imPuls e.V..

Maintal

Die Erich Kästner-Schule Maintal setzt sich mit großem Engagement dafür ein, Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen zu stärken, zu schützen und ihnen Halt zu geben.

Höfler Fenster

Zahlreiche Gewaltpräventionsprojekte, Schulsozialpädagoginnen und -pädagogen sowie die Lehrkräfte der EKS haben stets ein offenes Ohr für die Sorgen der Schülerinnen und Schüler. Doch manchmal fällt es jungen Menschen schwer, sich gerade den Personen zu öffnen, denen sie täglich in der Schule begegnen.

In solchen Momenten braucht es besondere Vertrauenspersonen: Menschen, die professionell geschult sind, sensibel zuhören können und unabhängig von schulischen Strukturen Unterstützung anbieten. Genau diese Menschen waren heute zu Gast an der EKS: der Verein Rumi imPuls e.V. aus Frankfurt am Main.

In kleineren Gruppen, getrennt nach Jahrgängen und Geschlechtern, stellte sich Hanifa Haqani, Religionswissenschaftlerin und Geschäftsführerin von Rumi imPuls e.V., den Schülerinnen und Schülern vor. Mit ihrer offenen, warmherzigen Art schuf Hanifa sofort eine Atmosphäre des Vertrauens. Gemeinsam mit den Jugendlichen sammelte sie zunächst verschiedene Formen von Gewalt und sprach behutsam über Beispiele aus dem Alltag. Niemand wurde gedrängt, persönliche Erfahrungen zu teilen. Jede und jeder durfte, aber niemand musste. So entstand ein geschützter Raum, in dem Offenheit, Respekt und gegenseitige Wertschätzung im Vordergrund standen.

Die Jugendlichen erlebten, dass ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse ernst genommen werden. Jede Meinung fand Gehör, jede Erfahrung wurde akzeptiert. Diese wertschätzende Haltung ermöglichte es vielen, sich zu öffnen, Fragen zu stellen und Mut zu fassen. Besonders wichtig: Am Ende der Veranstaltung erhielten die Schülerinnen und Schüler eine zentrale Notfallnummer, die sie rund um die Uhr anrufen können, jederzeit, wenn sie Gewalt erleben, sich psychisch belastet fühlen oder einfach jemanden zum Reden brauchen.

Dieser Besuch war weit mehr als eine Informationsveranstaltung. Er war ein starkes Zeichen dafür, dass Kinder und Jugendliche nicht allein sind: dass es Menschen gibt, die ihnen zuhören, sie ernst nehmen und sie in schwierigen Momenten begleiten. Besonders erfreulich ist, dass diese wertvolle Begegnung kein einmaliges Ereignis bleiben wird. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der EKS Maintal und Rumi imPuls e.V. wird fortgesetzt.

"Ein herzliches Dankeschön gilt Rumi imPuls e.V. für diese wertvolle Arbeit und die beeindruckende Veranstaltung. Unser besonderer Dank richtet sich an Hanifa Haqani für ihr außergewöhnliches Engagement, ihre spürbare Herzlichkeit und das Vertrauen, das sie ausstrahlt und das von unseren Schülerinnen und Schülern unmittelbar wahrgenommen und dankbar angenommen wurde. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen: für Respekt, für Menschlichkeit und für eine Zukunft ohne Gewalt", heißt es abschließend aus der Schule.

rumiimpuls az

Julia Grünberg, die die Veranstaltung organisiert hat, sowie Hanifa Haqani, Religionswissenschaftlerin und Geschäftsführerin von Rumi imPuls e.V.. 


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