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AfD fordert Politikwechsel im Main-Kinzig-Kreis

AfD fordert Politikwechsel im Main-Kinzig-Kreis

„Die SPD ist der klare Wahlverlierer dieser Kommunalwahl und hat offenbar nichts aus ihrem schlechten Abschneiden gelernt“, erklärt die AfD mit Blick auf den Rückgang von 26 auf 21 SPD-Mandate im Kreistag.

„Statt die Fehler der Vergangenheit zu reflektieren, fordert sie nun Gespräche ‚auf Augenhöhe‘ mit ihrem bisherigen Bündnispartner CDU. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass es mit einer SPD in Mitverantwortung keinen echten Kurswechsel in unserem Landkreis geben wird. Das steht aber in keinem Verhältnis zum Willen der Wähler. Aus unserer Sicht wird dies besonders bei zentralen Themen deutlich. Die SPD setzt weiterhin auf steigende Ausgaben, obwohl die Haushalte der Städte und Gemeinden zunehmend unter Druck geraten. Am Ende zahlen die Kommunen die Zeche und verlieren immer mehr finanziellen Handlungsspielraum. Die Kreisverwaltung wird immer größer und teurer, anstatt effizienter und moderner zu werden. Hier ist ein klarer Sparkurs notwendig.“

Zugleich wachse die Zahl kreiseigener Betriebe und Beteiligungen. „Die SPD will diesen Weg offenbar konsequent fortsetzen und plant zusätzlich eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft. Das führt aus unserer Sicht zu mehr Verwaltung, überbordender Bürokratie und steigenden Kosten – ohne spürbaren Nutzen für die Bürger. Dahinter steht die Annahme, dass staatliche Strukturen wirtschaftlicher arbeiten als private Unternehmen, was sich in der Praxis häufig als Irrtum erweist. Gerade das Klimakonzept der bisherigen Koalition und die darin vorgeschriebenen Maßnahmen sind ausufernd und berücksichtigen die Auswirkungen auf Arbeitsplätze und die heimische Wirtschaft nicht ausreichend.“

Zur Sicherheitspolitik erklärt die AfD: „Die Sicherheitspolitik der Sozialdemokraten setzt nicht die richtigen Schwerpunkte. Statt konsequent gegen Täter vorzugehen, konzentriert sich die SPD zu sehr auf Erklärungsansätze und zusätzliche sozialpolitische Programme. Das reicht aus unserer Sicht nicht aus, um die Sicherheit der Menschen wirksam zu verbessern. Die Bürger haben mit ihrer Wahl am 15. März 2026 deutlich gemacht, dass sie einen politischen Kurswechsel wollen. Ein ‚Weiter so‘ darf es nicht geben.“

Die AfD fordert daher eine grundlegende Neuausrichtung im Main-Kinzig-Kreis: „Jetzt wird sich zeigen, ob die anderen Parteien dieses Signal ernst nehmen oder weiterhin an der bisherigen Politik festhalten.“

Kommentare

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Willy Nix
1 monat vor
Da gibt es bei der AfD wohl eine Diskrepanz zwischen Narzissmus und Wirklichkeit.
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9
WahlOMat
1 monat vor
Dann setzt euch mal dafür ein, dass kein bekennender Linker der Bürgermeister von Langenselbold wird. Die Schwester sitzt für die Linken im Parlament. Jeder kann es sehen.
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10
Stefan
1 monat vor
zitiere WahlOMat:
Dann setzt euch mal dafür ein, dass kein bekennender Linker der Bürgermeister von Langenselbold wird. Die Schwester sitzt für die Linken im Parlament. Jeder kann es sehen.


Ja - das ist jetzt sehr wichtig: dass der CDU-Kandidat Florian Gibbe Bürgermeister von Langenselbold wird.

Kein weiterer rot-rot-grüner Stillstand mehr in Langenselbold.
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D.A.
1 monat vor
Die Größe des Universums und die Dummheit der Menschen sind unendlich
Beim Universum bin ich mir nicht sicher!(Albert Einstein)
Siehe Baden-Würtenberg da wird die Autoindustrie maßgeblich von den Grünen und Grüninnen zerstört und der damit verbundene Wohlstand!
Wer wurde gewählt?Dazu fällt mir folgendes ein
Nur die dummen Kälber wählen ihren Metzger selber.
Will sagen egal was passiert die Deutschen machen den Bückling und lassen alles mit sich machen!Warum sollen sich unsere Politiker denn mit dem Wahlergebnis ernsthaft auseinandersetzen? Auf ein fröhliches weiter so!
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11
Stefan
1 monat vor
Weg mit der sogenannten Brandmauer.

AfD an der Regierung beteiligen.
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5
Old white man
1 monat vor
Solange in dieser Partei Typen mit wirklich seltsamem Gedankengut herumdümpeln und Positionen besetzen.

Nee. Nix, nada.

Werft sie raus, oder seid Ihr selber Teil davon. Fragen über Fragen.
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10
Anti Grün
1 monat vor
Haben sich die Grünen oder die Sozen jemals mit ihren radikalen Genossen auseinandergesetzt ? Das Parteibüro von der Küchenhilfe in Ostdeutschland ist eine Anlaufstelle der autonomen Antifa. Bei den Sozialdemokraten gibt es seit Jahrzehnten Sympathisanten von PLO und PKK über Hamas bis Hisbollah. Unser Herr Klingbeil in der Regierung war ein Mitglied der schwarz-roten Steineschmeißer. Mir ist nicht eine Äußerung von Herrn Höcke bekannt, die ihn als Sympathisant der NS-Ideologie ausweist.
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13
A.S.
1 monat vor
Zweischneidiges Schwert!

Mit dem Rausschmeißen ist das nicht so einfach wie man es glaubt. Damit hat die Alternative ein weitaus größeres Problem als andere Parteien.

Als Prediger der allseits so geschundenen und ausgelegten Demokratie würde man sich selbst Infrage stellen. Man würde das tun was man von anderen Parteien vorgehalten bekommt. Meinungsfreiheit!

Bis Dato, ist man aus welchen Gründen auch immer, nicht bereit sich mit diversen Hardcorelern auseinander zu setzen. Es bleibt nach wie vor der Anschein, man befürchte hier etwas, was einem selbst auf die Füße fallen könnte.
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9
Old white man
1 monat vor
Das musste ich ich mir jetzt zweimal durchlesen, um den Inhalt zu begreifen.

Was ist also des Pudels Kern? Um mit meinem sehr geschätzten Faust1 zu sprechen?

Eine Partei aus Verückten haben/hatten wir schon. Die Farbe war Grün. Inzwischen zersplittert sich aber diese Truppe zunehmend in rot, rosa, Regenbogen, sodass keine wirkliche Wirkung mehr ausgeht. Freitags nicht zur Schule gehen bildet nicht. Gelle.

Wenn aber diese blaue Partei eine wirkliche Perspektive haben soll, dann ja. Aber werft die Irren raus. Sonst wird das nix.
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8
A.S.
1 monat vor
Alte weise Männer!

Es ist erstaunlich welche weitgreifende, in die Zukunft blickende, Fähigkeiten so mancher zu haben scheint.

Oder sich selbst gewisse unfehlbare Einschätzungen attestieren zu können.

Das hatte man, bisweilen auch schon vor der Alternativen Lösung, auf der ganzen Welt verteilt.

In Erwartung das alles besser wird, werden einigen erleben müssen, das man alternativ auch nur mit Wasser kocht oder auf den Boden der Tatsachen geholt wird.
Eine gelebte Debatte, wie sie eben vielerorts geführt wird, hat mit der Selben nur wenig zu tun. Hier geht es offensichtlich nicht mehr um Konsens. Hier geht es, wie auch in der großen politischen Welt, um das was einzelne glauben zu wissen.

Und genau die wissen wie eine Demokratie zu funktionieren hat. Und sind in der Lage diese zu erklären.

Zum Thema Irre raus!
Eine gesunde Demokratie sollte es aushalten können von "Irren" torpediert zu werden.
Im Falle Alternative würde es ausreichen einen an die Luft zu setzen? Und dann ist alles gut?

Oder wäre es nicht mal an der Zeit gesamtpolitisch umzudenken? Mal wieder mehr die breite Masse mitreden zu lassen, statt Weisheiten einzelner zur Agenda zu machen? Auch außerhalb der blauen Alternative fordert man ein innerparteiliches Umdenken. Nur wie es mit dem Resultat laufender Änderungen aussieht ist ersichtlich. Momentan macht es den Eindruck in einer von wenigen definierten Demokratie zu leben.
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13
A.S.
1 monat vor
Fordern!

Da lässt sich die gute alte Handschrift der etablierten Politik ablesen. Soweit nichts Neues, auch wenn man sich das erhofft.
Bisweilen hat man ja noch nicht wirklich die Möglichkeit gehabt, außer sich an den "Fehlern" anderer hochzuziehen, selbst für Besserung zu sorgen. Warten wir ab wie die Nummer weiter geht.

Derweilen reitet man auf dem herum was man politisch vorgesetzt bekommt. Das ist das Ziel einer jeden Partie. Abtasten wie man im gemeinen Volk reagiert und dann, nachbessern. Oder im großen Stil wie weit können wir bei "unseren" Bürgern gehen.

Dahingehend gab es schon einige Versuchsmodelle und aktuell laufen noch welche.

Bis dahin geht man auch, frischen Wind versprechend, den gleichen Weg wie einst gegangen wurde.

Wie war das mit dem Wasser kochen und auf dem Boden der Tatsachen?
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11
Maxima
1 monat vor
Mein Gott..was soll das..dass man weiterhin Millionen von AFD Wählern ignoriert. In der AFD sind gebildete Menschen mit einem abgeschlossenem Studium. Fähige Leute. Was man von anderen Parteien nicht behaupten kann. Lasst sie endlich mit regieren.
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12
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Auch wenn sich die Ideen der Gegner der AfD immer wieder zerbröseln, so wie die Gutachten beim Verfassungsschutz oder Aktuell die Correctiv Lüge,
wird es immer wieder Leute geben, die eine Demokratisch gewählte Partei nicht möchten.
Hauptsächlich, weil sie gegen ihre Ideologie der Heilen-Welt ist, oder einfach die Realität so wie sie aktuell ist nicht weiter Akzeptieren möchte.

Schau dir z.b. die ganzen Trolle hier an.
Große Sprüche heraushauen, aber wenn man konkrete Antworten fordert ist stille.
Das Totschlag-Argument "Aber Höcke" zieht halt nicht mehr.

Ich finde es unmöglich, dass sich Politiker vor die Kamera stellen und die Wähler derart verhöhnen.
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10
De alde Hanauer
1 monat vor
Ich kann mich noch an eine Rede von Holger Börner erinnern, wo er die Grünen, die damals so ziemlich alle eine, sagen wir mal schwere Jugend hatten, aus dem Parlament dreschen wollte. Mit der Dachlatte. Wie aufm Bau.

Damals war es egal, ob verdächtige Terrorbrüder, bekennende Kommunisten oder gar RAF Verteidiger aus Überzeugung dabei waren.

So ändern sich halt die Zeiten.
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