Darunter die Kreistagsabgeordnete und Energieexpertin Angelika Gunkel und die Spitzenkandidatin der Grünen Liste für die Kommunalwahl 2016, Anja Zeller. Die Kreiswerke Main-Kinzig handeln längst nicht mehr nur mit Strom, sie stellen ihn selbst her. Viele weitere Fakten hatte Oliver Habekost, Geschäftsführer des Energieversorgers, in seiner fachkundigen Führung auf Lager. Auch dass es gar nicht so einfach sein, Windkraftanlagen in der Region umzusetzen, u.a. weil der Flugkorridor zum Funkfeuerschutz des Frankfurter Flughafens neuerdings eher willkürlich in Berlin von 3 km auf 15 km festgelegt worden sei, nahmen die Teilnehmerinnen kritisch zur Kenntnis. Die geplanten 2 Prozent Windkraftenergie seien so im Kinzigtal nicht zu erreichen. Es muss also weiter für die Umsetzung der Energiewende gekämpft werden. „Es geht noch viel mehr“, sind sich die Grünen Frauen zusammen mit Herrn Habekost einig.
Positiv war festzustellen, dass keinerlei Totfunde von Vögeln in Wächtersbach zu beklagen sind. Zur Flugstunde der Fledermäuse werden die Windräder automatisch ausgeschaltet. Auch für den Zufahrtsweg mussten nicht viele Bäume gefällt werden, rund um das Plateau vor dem Windrad wird längst wieder aufgeforstet. Die Grünen Frauen durften das Windrad auch von innen besichtigen, wenn es auch nicht mit dem Aufzug in die luftige Höhe von 140 Metern ging. Das haben sich die Grünen Frauen aber für einen Besuch im Sommer in den Schönecker Windanlagen vorgenommen.
Als Nächstes steht für den Grünen Frauenstammtisch auch die Besichtigung der neuen Photovoltaikanlage in Neuberg bei Bruchköbel auf dem Programm sowie ein nachhaltiger Stadtrundgang durch Hanau und der Besuch von Bio-Höfen im Main-Kinzig-Kreis. Interessierte finden die Termine unter www.gruene-main-kinzig.de oder auf der Facebookseite Grüne Main-Kinzig.


