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GRÜNE präsentieren Wahlprogramm: "Gemeinsam geht‘s"

GRÜNE präsentieren Wahlprogramm: "Gemeinsam geht‘s"
Gruppenfoto der vorderen Listenplätze (von links): Philip Schinkel, Nurhan Wendt, Mahwish Iftikhar, Sophia Spottke, Lene Jeckel, Sandra Gerbert, Reiner Bousonville, Monika Kühn-Bousonville, Bernd Wietzorek, Lucas Bäuml, Matthias Kuponiyi-Böff.

Mit einem laut eigenen Angaben "umfassenden und auf die kommenden Jahre ausgerichteten Wahlprogramm" starten die GRÜNEN im Main-Kinzig-Kreis in den Kommunalwahlkampf 2026. Unter dem Motto „Gemeinsam geht’s“ legen sie einen Maßnahmenkatalog vor, der zentrale Handlungsfelder wie Klimaschutz, Mobilität, soziale Infrastruktur und regionale Wirtschaftsentwicklung adressiert.

Klimaschutz als Querschnittsaufgabe

„Der Klimawandel wartet nicht - und wir auch nicht“, betont die Spitzenkandidatin und Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Main-Kinzig, Mahwish Iftikhar. Ziel sei es, den Main-Kinzig-Kreis zu einer Vorreiterregion für erneuerbare Energien zu entwickeln. Vorgesehen sind ein beschleunigter Ausbau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen, eine perspektivisch klimaneutrale Kreisverwaltung sowie die Einrichtung eines Kompetenzzentrums, das Kommunen und Unternehmen beim Umstieg auf erneuerbare Energien unterstützt. „Klimaschutz stärkt unsere regionale Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze und erhöht unsere Unabhängigkeit“, ergänzt Iftikhar.

Mobilität für Stadt und Land sichern

Ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept, so die GRÜNEN, müsse allen Menschen im Kreis verlässliche und bezahlbare Angebote machen. Der Ausbau des Radwegenetzes, die Reaktivierung der Bahnstrecke Wächtersbach-Bad Orb sowie die Weiterentwicklung bedarfsorientierter Mobilitätsdienste wie „Carlos“ würden zentrale Bausteine bilden. Ziel sei eine nachhaltige, barrierearme Mobilität, die individuelle und regionale Bedürfnisse gleichermaßen berücksichtige.

Soziale Infrastruktur stärken

Bezahlbarer Wohnraum, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung und eine gesicherte Gesundheitsversorgung sind für die GRÜNEN grundlegende Voraussetzungen für gleichwertige Lebensverhältnisse. „Wir wollen, dass alle Menschen im Main-Kinzig-Kreis gut leben können - unabhängig vom Einkommen oder Wohnort“, erklärt der Spitzenkandidierende und Vorsitzende der GRÜNEN-Fraktion in Bad Orb, Philip Schinkel. Der Kreis müsse hierfür die Kommunen durch verlässliche Rahmenbedingungen, faire Finanzierung und eine stärkere interkommunale Kooperation unterstützen.

Regionale Wirtschaft und Handwerk fördern

Die GRÜNEN sehen im Zusammenspiel von Innovation und handwerklicher Kompetenz erhebliche Potenziale für die regionale Entwicklung. Vorgesehen sind Förderprogramme für nachhaltige Unternehmen, eine gezielte Stärkung des Handwerks sowie der Ausbau qualifizierter Fachkräfteangebote. Mit der geplanten Akademie für Gesundheit und Pflege soll ein zentraler Beitrag zur Gewinnung dringend benötigter Fachkräfte im Gesundheitsbereich geleistet werden.

Demokratie festigen, Engagement würdigen

„Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen“, unterstreicht Philip Schinkel. Die GRÜNEN sprechen sich für eine Entlastung von Vereinen sowie die verbindliche Verankerung von Jugendbeteiligung in kommunalen Entscheidungsprozessen aus. Darüber hinaus unterstützen sie die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Kommunalwahlen.

Naturräume schützen und Klimaresilienz erhöhen

Mit Projekten wie „MKK blüht“, einer Stärkung der ökologischen Landwirtschaft sowie dem Schutz von Gewässern und Waldflächen wollen die GRÜNEN die Artenvielfalt im Kreis sichern. Ergänzend sollen Schwammstadt-Konzepte, modernisierte Hochwasserschutzmaßnahmen und regionale Hitzeaktionspläne die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels erhöhen.

„Wir legen ein Programm vor, das wirkt“, fasst Mahwish Iftikhar zusammen. „Mit klar definierten Zielen, überprüfbaren Maßnahmen und verlässlichen Strukturen wollen wir den Main-Kinzig-Kreis zu einer Region weiterentwickeln, in der alle Menschen gut und sicher leben können - heute und in Zukunft.“

Das vollständige Wahlprogramm findet man hier: Wahlprogramm_Kommunalwahl-2026_GRUeNE-MKK.pdf

programmkgruene az

Gruppenfoto der vorderen Listenplätze (von links): Philip Schinkel, Nurhan Wendt, Mahwish Iftikhar, Sophia Spottke, Lene Jeckel, Sandra Gerbert, Reiner Bousonville, Monika Kühn-Bousonville, Bernd Wietzorek, Lucas Bäuml, Matthias Kuponiyi-Böff.

Kommentare

3
Pflegende
5 monate vor
Gesicherte Gesundheitsversorgung existiert nur noch im Traumland. Zu dem Thema liest man nur wenig. Klar, bei der Krankenversorgung kommt man mit BlaBla nicht weiter.
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3
Markus
5 monate vor
@ "Hein Blöd", inklusive seiner Aliasse, und alle debilen Mitläufer: „Ruhig, Brauner!“ (Richard Wagner)
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3
Freigeist
5 monate vor
Gemeinsam geht‘s bergab….

Zitat Göring-Eckert: das Land wird sich verändern und ich freue mich darauf…

Super… wirklich - habt ihr toll gemacht. Heiter weiter Richtung Untergang
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felix
5 monate vor
"Gemeinsam geht‘s"
Dieses Motto legt nahe, dass man in einer Werbeoffensive für die Partei der ehemals Friedfertigen alle erfolgversprechenden Register zieht.
Hier böte es sich an, etwa das Konterfei von Frau Baerbock an prominenter Stelle (auf Kreisebene und darüber hinaus) mit dem Hinweis " Eine von uns - unsere weltweit geachtete Außenministerin" zu plakatieren.
Da der Bürger zur Vergesslichkeit neigt, wäre zu überlegen, den unstrittig sehr erfolgreichen Ex-Wirtschaftsminister der Organisation der Grünen:innen* mit einem Hinweis auf sein ebenfalls bedeutsames Wirken drucktechnisch gleichermaßen zu erwähnen.
Abzuraten ist den Wahlkampfstrategen hingegen davon, weiter zu verlautbaren, der Sieg über das ruinierte Russland sei (bei entsprechender Finanzierung aus Steuermitteln) so sicher wie das Amen in der Kirche (da ist die Strategieversion zu behaupten, der russische Blitzkrieg-Diktator wolle demnächst über die Nato herfallen, erfolgversprechender).
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3
uǝʌS
5 monate vor
Taxis !

Es braucht mehr Taxis.
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3
Heinz Möller
5 monate vor
Auch ohne die Überschrift oder den Artikel gelesen zu haben... allein am Bild erkennt man sofort zu welcher Partei die Protagonisten des Bildes gehören...
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0
RolandR
5 monate vor
Stimmt, sie lassen sich nicht mit so speckig, zerrissener Kleidung abbilden, wie das die Blauzis tun.
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1
Ruffty
5 monate vor
So sehen halt Leute aus die man ausgeraubt hat und denen man Auflagen und Gesetze aufzwingt, die sie überhaupt nicht haben wollen.
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Old white man
5 monate vor
Politisch aktive sollte man generell nicht an deren Kleidung oder Frisur einordnen. Ob Sneaker oder Zweireiher, nur der Inhalt zählt.

Die gestylte Bärbock sowie der pollundernde EX- Wirtschaftsminister sprechen hier Bände. Instagram und "toctic" ersetzt halt keine Kompetenz. Aber Generation xyz steht auf Bilder, also jammert nicht. Die Kindlein wollen es eben so. Hauptsache, die Rasselbande zahlt meine Rente. So wie ich deren sinnlose und abgebrochenen Studienversuche, das geradeso mit 3.5 bestandene Abitur finanziert habe.

PS. Mein aktueller Azubi im 2. Jahr ist schon 28. Daher finde ich auxh die Lebensarbeitszeit zwecks Rentenberechnung mehr als mathematisch gerechtfertigt.
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Old white man
5 monate vor
Weisssagung der alten Chatten aus Hessen!

Erst wenn der letzte Beauftragte( mit Bachelor in Puppentanz) für Ahnungslosigkeit und Physikvermeidung. Die letzte Zuständige für Fahrradstrassen und Weihnachtsverneinung. Das letzte Wesen für gendergerechte Windelversorgung in KiTas ihren Job verloren haben.

Werdet Ihr merken, dass Deutsxhland ein Agrarland ohne Ackerfrüchte geworden ist. Macht einfach das Licht aus, das Klima wird es danken. Gute Nacht.
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4
Anti Grün
5 monate vor
Die Morgenthau - Partei bringt sich in Erinnerung. Für alle Deutschlandhasser und Jünger von Graf Kalerghi.
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