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Neues Sicherheitskonzept: Fortsetzung von Kinzigtal Total geplant

Neues Sicherheitskonzept: Fortsetzung von Kinzigtal Total geplant

In der Kreistagssitzung am Freitag, den 12. Dezember, soll der Haushalt des Main-Kinzig-Kreises für das Jahr 2026 beschlossen werden. Vorangegangen waren mehrere Lesungen des Entwurfes, der Ende Oktober in den Kreistag eingebracht wurde, im Haupt- und Finanzausschuss.

„Die Ausgangslage war herausfordernd. Bei einem Defizit von circa 90 Millionen Euro sind wir gestartet. Dank umfangreicher Konsolidierungsmaßnahmen in allen Ämtern des Kreises und die kurzfristig zur Verfügung gestellten Finanzmittel des Landes Hessen in Höhe von rund 8 Millionen Euro ist es gelungen, das Defizit zu reduzieren, so dass wir am Freitag über einen genehmigungsfähigen Haushalt abstimmen können, und das ohne die kreisangehörigen Städte und Gemeinden durch eine Erhöhung der Kreisumlage zusätzlich belasten zu müssen. Das ist nach Überzeugung der SPD-Kreistagsfraktion ein ganz wichtiges Signal in Richtung der 28 Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis“, erklärt der Vorsitzende der Sozialdemokraten im Kreistag, Klaus Schejna.

Geprägt sei der Haushalt des Kreises im nächsten Jahr durch millionenschwere Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur. „Die geplanten Investitionen im Haushaltsjahr 2026 belaufen sich auf gut 105 Millionen Euro. Mit 85 Millionen fließt der größte Anteil in die rund 100 Schulen in Trägerschaft des Landkreises. Investiert wird auch weiterhin in den Glasfaserausbau, Gesundheit und Gefahrenabwehr, Radwege sowie in die Main-Kinzig-Kliniken. Das zeigt, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch fortwährend steigende Ausgaben für Pflichtaufgaben, die durch Zuwendungen nicht auskömmlich gedeckt sind und dadurch notwendige Konsolidierungsmaßnahmen, weiterhin kraftvoll in die Infrastruktur unseres Kreises investiert wird“, so Schejna weiter.

Gemeinsam mit dem Koalitionspartner CDU hat die SPD-Kreistagsfraktion einen Änderungsantrag zum Haushalt vorgelegt: Das zuständige Fachamt des Kreises, das in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses Ende November ein notwendiges neues Konzept zur Durchführung der Veranstaltung „Kinzigtal Total“ vorgelegt und erläutert hat, soll mit der Vorbereitung und Durchführung des deutschlandweit größten Straßenfestes im Jahr 2026 und folgende beauftragt werden. Das Amt für Kultur, Sport, Ehrenamt und Regionalgeschichte habe gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz (SPD) nachvollziehbar und lösungsorientiert dargestellt, wie Kinzigtal Total ab 2026 mit einem veränderten Sicherheitskonzept wieder durchgeführt werden könne. "Für diese konstruktive Beratung mit allen Fraktionen sind wir dankbar. Die dafür entstehenden Mehrkosten von rund 163.000 Euro im kommenden Haushaltsjahr, die sich in den Folgejahren verringern werden auf dann noch 136.000 Euro pro Jahr, sind unserer Ansicht nach durch ungebundene liquide Mittel gedeckt und durchaus gerechtfertigt für die Fortführung dieser traditionsreichen Veranstaltung für Jung und Alt“, so Schejna abschließend.

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