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Kreisspitze setzt zum IDAHOBIT Zeichen für Offenheit und Respekt

Kreisspitze setzt zum IDAHOBIT Zeichen für Offenheit und Respekt
Landrat Thorsten Stolz (Dritter von links), Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Grit Ciani (Zweite von links) und Steve Euler vom Verein Queer* Main-Kinzig (Vierter von links) setzen sich gemeinsam mit Steffen Behme (Zweiter von rechts), Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaft für Demokratie im Main-Kinzig-Kreis, sowie weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern für eine offene Gesellschaft und gegen Ausgrenzung ein.

"Das Hissen der Regenbogenfahne vor dem Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen ist mehr als ein Symboltermin. Es ist eine Frage der Haltung. Gemeinsam mit dem Verein Queer* Main-Kinzig macht die Kreisspitze zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans* Phobie (IDAHOBIT) deutlich, dass Ausgrenzung und Einschüchterung keinen Platz haben und dass unterschiedliche Lebensweisen selbstverständlich zum Alltag in der Region gehören", heißt es in einer Pressemitteilung aus der Kreisverwaltung.

Und weiter: "Bundesweit wurden 2025 2.048 queerfeindliche Straftaten registriert. Das sind mehr als fünf jeden Tag. Fachleute gehen zudem von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. Auch im Main-Kinzig-Kreis berichtet der Verein Queer* Main-Kinzig immer wieder von Beleidigungen, Hasskommentaren und Anfeindungen rund um queere Veranstaltungen." Steve Euler von Queer* Main-Kinzig verweist deshalb auf die Bedeutung von Begegnung und Austausch: „Oft entstehen Vorurteile dort, wo Menschen sich nicht begegnen. Dabei merken viele schnell: Queere Menschen sind keine fremde Gruppe. Das sind Kolleginnen, Freunde, Familienmitglieder oder Nachbarn. Vielfalt ist schon immer Teil des Alltags.“

„Der Main-Kinzig-Kreis lebt davon, dass hier viele unterschiedliche Menschen zusammenleben – mit verschiedenen Erfahrungen und Lebenswegen“, sagt Landrat Thorsten Stolz (SPD). „Eine Gesellschaft wird nicht schwächer dadurch, dass Menschen unterschiedlich leben. Sie wird stärker. Offenheit und neue Perspektiven gehören zu dem, was eine Region lebendig macht.“ Auch Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann (SPD) betont die Verantwortung aller vor Ort: „Es geht nicht um abgehobene Debatten, sondern um Menschen aus unserer Nachbarschaft, aus Vereinen, Schulen oder Betrieben.“ Kreisbeigeordneter Jannik Marquart ergänzt: „Jeder von ihnen soll sich bei uns sicher fühlen und selbstverständlich dazugehören können.“

Für die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Grit Ciani ist Sichtbarkeit wichtig: „Viele junge Menschen gehen heute offener mit Vielfalt um als frühere Generationen. Gleichzeitig erleben queere Menschen noch immer Ablehnung. Umso wichtiger sind Zeichen, die zeigen: Ihr seid Teil dieser Gesellschaft.“

Das Angebot für queere Menschen in der Region wachse weiter: "So startete im vergangenen Jahr in Schlüchtern der queere Jugendtreff „Coming Proud“. Gemeinsam mit pro familia Schlüchtern plant Queer* Main-Kinzig zudem weitere Projekte mit Schulen und Jugendeinrichtungen, um junge Menschen früh für queere Lebensrealitäten und gegenseitigen Respekt zu sensibilisieren. Neben Beratungs- und Begegnungsangeboten plant der Verein für Samstag, 1. August, den Christopher Street Day in Schlüchtern. Weitere Informationen und Termine finden sich auf der Website von Queer* Main-Kinzig: www.queermainkinzig.de."

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Landrat Thorsten Stolz (Dritter von links), Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Grit Ciani (Zweite von links) und Steve Euler vom Verein Queer* Main-Kinzig (Vierter von links) setzen sich gemeinsam mit Steffen Behme (Zweiter von rechts), Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaft für Demokratie im Main-Kinzig-Kreis, sowie weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern für eine offene Gesellschaft und gegen Ausgrenzung ein.

Kommentare

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D.A.
14 stunden vor
Zitat der Main-Kinzig-Kreis lebt davon, dass hier viele unterschiedliche Menschen zusammenleben – mit verschiedenen Erfahrungen und Lebenswegen“, sagt Landrat Thorsten Stolz (SPD). „Eine Gesellschaft wird nicht schwächer dadurch, dass Menschen unterschiedlich leben.
Ach Torsten welch geistiger Müll! Hast du nichts besseres zu tun zB Firmen vor dem Untergang retten! Sich um unsere Rentner zu kümmern !
Dazu braucht es andere Fähigkeiten als eine dumme Fahne zu hissen und in die Kamera zu grinsen ! Jeder weiß doch wo er einen Großteil seiner Wähler akquiriert
Der Mkk hat besseres verdient ! Jeder soll nach seiner Fasson leben und glücklich werden sich aber nicht aufdrängen! Und diese dümmliche Fahne ist aufdringlich!
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2
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
Gestern
Zitat:
Bundesweit wurden 2025 2.048 queerfeindliche Straftaten registriert. Das sind mehr als fünf jeden Tag
Da hat es die 2 1/2 - 3 Opfer der täglichen Gruppenvergewaltigungen ja wirklich schwer getroffen, denn um deren Schutz kümmert sich niemand.
Keine Flagge, keine berichte in den Medien, keine Präventivmaßnahmen.

Alternativ könnte man auch mal Deutschlandflaggen an die Gemeindehäuser hängen, aber leider ist das ja rassistisch.
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2
Peter Müller
Gestern
Das ist die Masche der SPD: Man deklariert alle möglichen personenbezogenen und sozialen Eigenheiten und Konstellationen zu "schützenswerten Minderheiten". Dann gibt die SPD vor, sich für den Schutz dieser "Minderheiten" einzusetzen. Das Kalkül: Viele verschiedene Untermengen von "Sich-zu-kurz-gekommen-Fühlenden" ergeben viele Wählerstimmen für die Sozen.
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3
uǝʌS
Gestern
Volltreffer!
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